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Fortsetzung unter Chronologie - 5

Donnerstag, 13. Dezember 2018 - 12. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Voraussichtlich der letzte längere Newsletter in diesem Jahr aus Kalpitiya. Diesmal nur wenige Neuigkeiten.

Wie ich letztes Mal mitteilte, arbeitet der neue Anwalt nun daran, Asanka aus der Firma zu entfernen, ohne dass wir ein Gericht bemühen müssen, wie der letzte Anwalt meinte. Er teilte mir dann nach einiger Zeit mit, dass er die Polizei-Fallnummern benötige, damit er die Akten anfordern und diese einsehen könne. Der erste Fall war in Kalpitiya, der zweite in Negombo. Ein Polizeioffizier hier in Kalpitiya versprach die Fallnummern zu besorgen - auch diejenige des Falles in Negombo - er brauche aber eine Woche Zeit. Schliesslich kriegte ich von ihm nach mehr als 14 Tagen die Nummer des Falles in Kalpitiya aber die von Negombo nicht. Nun warte ich auf Bescheid vom Anwalt, ob er wirklich denjenigen von Negombo auch benötigt.

Ich hatte sowohl in Europa wie auch hier in Sri Lanka wenig Erfahrung mit Anwälten aber bis anhin habe ich in Europa erst einen kennengelernt, der wirklich zuverlässig und schnell war und hier in Sri Lanka hat nur der Anwalt in Colombo einen wirklich guten Eindruck gemacht. Die meisten wollen die Fälle möglichst kompliziert machen und möglich in die Länge ziehen! So verdienen sie mehr aber dem Kunden kostet es Zeit und Geld!

Mein Nachbar Agra Yapa von den Cabanas war wieder hier und wir haben einen schönen Abend zusammen verbracht. Später kamen auch noch zwei Mitarbeiter von ihn dazu - Nadun (Dritter von links) und Kasun. Zwei sehr nette junge Männer.

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Wir sind dann an einem zweiten Abend nochmals kurz zusammengekommen. Nadun hatte am nächsten Tag Geburtstag und brachte mir dann am Vormittag Bananen und Kuchen! Eine sehr nette Geste! Agra reiste wieder nach England ab, kommt aber am 4. Februar wieder.

Der neue Springbrunnen vor meinem Haus nimmt Gestalt an, ist aber noch nicht fertig. Es wird grossartig aussehen aber wir warten noch auf Sachen aus China, die ich hier nicht kriege wie Pumpe, Unterwasserbeleuchtung etc. Aber die Wasserleitungen sind schon vorbereitet, den Boden vorbereitet und den Beton gegossen. Sogar das "Mittelstück" ist montiert und die Wände sind fertig, müssen aber noch mit Muscheln dekoriert werden. Aber dies möchte ich erst zeigen, wenn alles fertig ist. Wir hoffen noch vor Weihnachten.

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Wir haben viel dazu gelernt. Am Schluss werden Thahil und ich Springbrunnenbau-Experten sein! Zum Beispiel haben wir beim ersten Springbrunnen blaue Schwimmbad-Farbe genommen. Das Wasser hier ist aber sehr kalksteinhaltig und greift die Farbe an. Wir sind schon beim dritten Anstrich! Bei diesen neuen Springbrunnen haben wir blaugefärbtes Zement genommen! Und manchmal fallen einem nicht mal die einfachsten Lösungen ein! Beim ersten Springbrunnen hatten wir Probleme, dass wir bei starken Regenfällen verhindern mussten, dass Wasser in die ganzen elektrischen Installationen gelangt ist. Auch schon mussten wir bei strömenden Regen hingehen, um den Ablaufhahn zu öffnen, um Wasser abzulassen! Weder ich noch Thahil hatten an einen Überlaufrohr gedacht! Es war Gayantha in Abu Dhabi, mit dem ich regelmässig Kontakt habe, der darauf kam!

Es ist Adventzeit und ich habe - ein bisschen aus Trotz - im und am Gästehauseingang Weihnachtsdekorationen montiert. Diese werden auch von Andersgläubigen bewundert und geschätzt!

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Wo ich die Weihnachtstage verbringe, weiss ich noch nicht. Kommt Zeit, kommt Rat. Aber ich hoffe, mich noch vor oder am Weihnachten nochmals melden zu können mit Bilder des neuen Springbrunnens.

Bis dahin Love and Light aus Kalpitiya von 

David und allen Anderen auch

Dienstag, 13. November 2018 - 11. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Hier der elfte Newsletter in diesem Jahr aus Sri Lanka! Wieder aus Kalpitiya.

Das Wochenende mit Nilmini und Familie ist fast zustande gekommen! Fast, weil Nilmini und Tharushi nicht dabei sein konnten.

Ursprünglich wollten wir bereits am Freitag den 2. November nach Kalpitiya fahren. Nur fanden am Samstag Vormittag in ganz Sri Lanka Schulprüfungen statt und Hirusha und Tharushi durften nicht fehlen. Also haben wir umgeplant und wollten alle am Samstag Nachmittag fahren. Nilmini ist eine sehr engagierte Frau wie viele Frauen in Sri Lanka. Sie ist im Vorstand ihrer Kirche und in Komitees der beiden Schulen wo die Kinder zur Schule gehen. Ihre Kirche feiert das 150-jährige Jubiläum und es wird ein Festschrift vorbereitet. Ausgerechnet wurde beschlossen an dem Sonntag die Gruppenfotos aller Beteiligten zu machen. Also durfte Nilmini nicht fehlen und Tharushi wollte ohne ihrer Mutter nicht mitfahren.

Wir sind schliesslich um 14 Uhr abgefahren und sind nach einem kurzen Halt in Chilaw kurz nach 17 Uhr in Kalpitiya angekommen. Thahil hat uns erwartet und begrüsst. Nach einer Stärkung (Schokolade-Bananen-Drink) habe ich sie zu den Cabanas gefahren. Sie haben sich etwas frisch gemacht und ich habe sie um 18:30 Uhr wieder abgeholt. Ich hatte in der Zwischenzeit alles für den Abend vorbereitet. Sie haben dann die Drinks und die Häppchen, die ich gemacht hatte, sehr genossen.

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Später habe ich Pasta mit einer Auswahl von einer rassigen Bolognese Sauce (Sri-Lanka-Stil) und einer frischen ebenfalls rassigen Tomatensauce. Die Saucen hatte ich im Tiefkühler vorrätig! Das kam auch gut an! Um 23 Uhr habe ich sie zu den Cabanas gefahren.

Am Sonntag Morgen habe ich sie um 9 Uhr abgeholt. Wir haben alle die Morgensonne und die Lagune sehr genossen!

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Bei mir habe ich die Gebäude gezeigt und erklärt und danach haben wir auf das Boot gewartet. Ich hatte nämlich einen Ausflug zu dem kleinen Insel Udayurputi organisiert, der etwa 10 km vor Kalpitiya liegt.

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Alle haben die Bootsfahrt sehr genossen und der Bootsfahrer hat uns gut betreut.

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Der Insel Udayurputi ist meines Wissens gar nicht bewohnt aber wilde Tiere gibt es anscheinend viele. Aber da steht eine kleine Kirche und diese ist ein beliebtes Ausflugsziel.

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Nach unserem Rückkehr sind Hirusha und Malidu in die Lagune schwimmen gegangen und haben danach die beim Eingang errichtete Dusche sehr geschätzt und ausgiebig genutzt.

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Zum Mittagessen habe ich Gemüsereis (Thahil holte in der Stadt, um Zeit zu sparen) und Chicken-Tomaten-Curry gereicht (ebenfalls im Tiefkühler vorrätig!).

Wir haben dann gegen 14 Uhr die Rückfahrt nach Negombo angetreten. Wir alle haben den kurzen Ausflug genossen und hatten auch mit dem Wetter sehr viel Glück. Am Samstag hat es auf dem Weg nach Kalpitiya zwischen Chilaw und Palaviya stark geregnet aber der Abend war trocken und der Sonntag schön sonnig. Bei uns ist nämlich Regenzeit! Schon kühler aber nicht kalt wie in Europa (tagsüber 24°-25°C, nachts 22°-23° C).Wir hatten geplant, dass Nilmini und Tharushi am Wochenende danach den Ausflug nachholen, musste es aber nochmals verschieben. Erstens musste sie am Sonntag an einer Sitzung eines der Schulkomitteen teilnehmen. Dann kam dazu, dass sie ihre Mutter unerwartet aufnehmen musste. Die Pflege der Mutter teilen sich die drei Töchter Nilmini, Maureen und Romesha. Nur ist Romesha zur Zeit bei ihrem Mann in Dubai. Es hat in letzter Zeit sehr viel geregnet und Maureens Haus stand nun unter Wasser. Also musste Nilmini ihre Mutter aufnehmen.

Nach dem Wochenende mit Sumith, Hirusha und Malidu blieb ich in Negombo. Ich musste meine Aufenthaltsbewilligung erneuern. Dann hatte ich am Donnerstag um 13 Uhr einen Termin mit einem weiteren Anwalt. Ich bin dann am Donnerstag Nachmittag von Negombo nach Kalpitiya gefahren - bei strömenden Regen, Blitz und Donner! Aber nach dem Wetterbericht wird es nun langsam besser! Seither war es auch schon trocken und wärmer.

Zum zweiten Mal haben wir nun Bananen "geerntet". Die Bananen reifen dann am Stamm weiter - von unten her. Also hat man immer gerade gereiften. Sie schmecken herrlich! Die ersten Kochbananen sind unterwegs und die ersten Trauben auch!

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In Sri Lanka ist Abfall ein riesiges Problem. Kaufen die Leute was zum Essen, wird dann die Tute oder Plastiktasche einfach auf den Boden geworfen. Da wo man gerade steht! Wir befreien ständig den Streifen zwischen unserem Zaun und der Strasse von Abfall. Müllabfuhr gibt an den meisten Orten auch nicht. Man gräbt ein Loch im Garten, wirft den Abfall rein und zündet es an. Auch Plastikflachen! Es fehlt aber auch an der Erziehung diesbezüglich. Thahil hat diesbezüglich viel von mir gelernt aber wenn ich zum Beispiel seine Kinder Schokoladenriegel gebe, werfen sie die Verpackung einfach auf den Boden. In einem Versuch alle zu erziehen habe ich nun einige Abfalleimer gekauft und auf dem Grundstück verteilt. Ich wollte solche auch vor dem Zaun stellen (eventuell mit einem Aufschrift "Halte Kalpitiya sauber" in English, Singhalese und Tamil) aber Thahil meinte sie wären am nächsten Tag nicht mehr da. Angebunden oder Angekettet auch nicht!

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Wir sind dabei einen weiteren Brunnen zu konstruieren. Mehr eventuell schon im nächsten Newsletter.

Der neue Anwalt arbeitet nun daran, Asanka aus der Firma zu entfernen, ohne dass wir ein Gericht bemühen müssen wie der letzte Anwalt meinte. Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich diesbezüglich über Erfolg  berichten können. Dann können wir endlich Klage gegen Kalinga einreichen!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Samstag, 13. Oktober 2018 - 10. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Zum zehnten Mal in diesem Jahr aus Sri Lanka! Diesmal wieder aus Kalpitiya.

Mit Kalinga und Co. bin ich noch nicht weiter. Ich habe vorgestern die ganze Sache nochmals mit meinem neuen Nachbar Agra Yapa besprochen und tendiere nun Klage beim Gericht zu machen. Ich möchte aber, bevor ich entscheide, auch Dyan Lanza, den Minister in Negombo, den Freund meiner Sri Lanka Familie konsultieren und schauen, was er meint. Er ist momentan sehr beschäftigt, sollte aber demnächst Zeit für mich haben. Er könnte wahrscheinlich einen solchen Gerichtsfall beschleunigen. Kommt Zeit, kommt Rat!

Das Problem ist, dass, um Klage einzureichen (meine Firma als Kläger) zwei Direktoren unterschreiben müssen. Es sind nur zwei - mich und Asanka. Asanka kann aber momentan nicht unterschreiben, da er wieder "sitzt". Und er weigert sich als Direktor und Sekretär zurückzutreten, damit ich Nilmini diese Posten übergeben kann. Mein Anwalt meinte, wir müssten dies vor Gericht klären. Ich habe aber nun unsere Statuten gelesen und einen Weg gefunden dies ohne Gericht zu regeln. Es wird demnächst geregelt!

Am 27. September kriege ich den angekündigten Besuch aus der Schweiz ! Nur nicht vollständig, da Christian, der Herr aus Deutschland, bei seiner Ankunft in Dubai Verspätung hatte und den Anschlussflug nach Colombo verpasst hat. Ich war am Flughafen und habe die beiden Damen, Stefica (rechts im Bild unten) und Maria begrüsst.

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Nur ging zuerst Alles ein bisschen schief! Die Damen wollten zuerst ins Hotel nach Colombo, sich einquartieren und etwas frisch machen. Wir hatten so abgemacht. Nur war der gebuchte und bezahlte Hoteltransport nicht auffindbar! Schliesslich doch! Im Hotel angekommen war das gebuchte und bezahlte Zimmer nicht bereit. Das Problem wurde auch schliesslich gelöst aber das Zimmer hat eigentlich nicht dem erwarteten Standard entsprochen. (Ist fast das älteste, bekannteste und auch teuerste in Colombo)

Ich war dann um 13 Uhr ebenfalls im ihrem Hotel. Ich hatte aber ihre Mitteilung übersehen, dass Stefica um 14 Uhr mit dem Seminarleiter eine Verabredung vereinbart hatte. Dies hat aber auch nicht geklappt! Schliesslich sind wir gegen 14:30 abgefahren.

Kurz nach dem letzten Newsletter ist beim Auto die Klimaanlage ausgestiegen! Diese hatte ich aber auch reparieren lassen. Wir kamen recht gut durch den Colombo-Verkehr (jedes Mal ein Horror), fuhren nach Negombo und dann nach Chilaw. Vor Chilaw haben wir einen kurzen Halt gemacht und in einer Bäckerei etwas Kleines gegessen. Nach Chilaw war es aber bereits dunkel! Stefica und Maria hatten sich bereits etwas an den Fahrstil hier in Sri Lanka gewohnt, an dem ich mich mittlerweile ebenfalls angepasst habe. Nur nachts ist es schlimmer! Ich wollte nicht zuletzt deshalb eigentlich die Fahrt bei Tageslicht hinter uns bringen. Plötzlich tauchen Traktoren mit Anhänger ohne Ähnliches ohne Licht auf! Die wenigsten Fahrräder haben hinten Licht! Höchstens verdreckte oder kaputte Reflektoren! Gar Motorräder fahren ohne Licht und manchmal auch die Dreiradfahrzeuge (Tuc-Tucs). Und dann gerade auf der letzten Strecke Palavi - Kalpitiya tauchen plötzlich Esel (schön grau!), Kühe oder Geissen auf der Fahrbahn auf. Stefica, die vorne sass, hat ein paar Mal ausgerufen! Schliesslich aber gegen 20 Uhr sind wir heil in Kalpitiya angekommen! Und Stefica lebte auch noch.

Thahil hatte uns sehnlichst erwartet. Der erste Besuch aus Europa! Kissen waren auf allen Stühlen verteilt, die Musik lief und alles war festlich beleuchtet. Ich hatte, vor ich am Vortag abreiste, frische Papaya geschnitten, musste diese nur im Blender mixen und es gab zur Begrüssung frischer Papayasaft. Die Damen haben den Wasserfall und den Springbrunnen bewundert und dann habe ich sie zu ihrer Unterkunft gefahren. Sie waren begeistert! Auch hier von den Mitarbeitern von Agra Yapa einen sehr freundlichen Empfang. Hier ein paar Bilder von seinem Hotel.

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Da wir alle recht müde waren, haben wir beschlossen bei mir etwas zu essen. Thahil hat in der Stadt "Fried Rice" und Bananen geholt und ich habe etwas von meinem Chicken Curry aufgetaut und gewärmt. Jedenfalls hat es allen geschmeckt!

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Ich habe sie dann gegen 23 Uhr ins Araliya Retreat begleitet, wo Lakshan, der Manager, sie bereits persönlich erwartete. Am nächsten Morgen habe ich die Damen in ihrer Unterkunft abgeholt. Sie waren, als ich ankam, gerade beim sehr reichhaltigen und schmackhaften Frühstück! Danach sind wir wieder zu mir zurück, wo Thahils ganze Familie uns erwartete und sie auch begrüssen wollte. Stefica und Maria hatten Schweizer-Schoggi dabei. Das kam gut an! (Hinten von links: Maria, Passana, Thahil, Stefica. Vorne: Paravin, Passi und sitzend Paragat)

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Ich habe dann den Beiden die ganze Anlage gezeigt und erklärt. Sie waren sehr beeindruckt.

Ich hatte mit Raheem, meinem Nachbar mit dem Fischhandelsgeschäft, einen Lagunenrundfahrt organisiert. Thahil und seine Kinder kamen auch mit. Das Wetter war herrlich! Wir haben einen kurzen Aufenthalt auf einen Sandbank gemacht und sind dann zurück.

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War haben dann zusammengepackt, uns verabschiedet und sind dann in Richtung Negombo gestartet. Unterwegs haben wir dann in einer Bäckerei in Chilaw einen Halt gemacht und eine Kleinigkeit gegessen.

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Wir sind dann weitergefahren. Ziel: Sumith und Nilmini und Familie! Sie haben uns alle herzlich begrüsst! Nilmini hatte einen Kuchen gebacken und es gab auch frische Papaya, Ananas und Bananen. Danach haben die Damen Nilminis Garten mit den vielen Pflanzensorten bewundert.

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Wir sind dann erst um ca. 17 Uhr nach Colombo aufgebrochen. Normalerweise eine Fahrt von ca. eine Stunde und 35 Minuten. Mit Regen und Berufsverkehr mit Staus dauerte die Fahrt aber diesmal mehr als 3 Stunden! Die Rückfahrt war zum Glück etwas ringer aber ich war erst um 22 Uhr wieder in Negombo, wo ich bei Nilmini übernachtet habe.

Wir Alle aber haben die zwei Tagen genossen. Stefica und Maria haben mir nachher unter anderem folgendes geschrieben:

"In Kalpitiya hast du einen schönen und magischen Ort gefunden, um dein neues Zuhause und einen Ort für uns Alle zu kreieren. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Die Natur ist pur und bietet tagtäglich frische Früchte. Die Leute sind freundlich, immer lächelnd und hilfreich. Das frische Wasser ist reinigend für Seele und Geist. Die reine Luft ist lebenserweckend und körperheilend die ganze Zeit. Die Sonne öffnet deine Augen und bringt jeden Tag Freude in dein Leben." Danke, Euch Beiden!

Die Krähen hier sind eine wirkliche Plage! Meine Schwägerin meinte, künstlerische Krähen könnten helfen die "echten" fern zu halten. Gayantha meinte alte CDs (die das Licht reflektieren) oder Plastikssäcke aufzuhängen, wäre eine mögliche Lösung. Auf der Suche im Internet nach "künstlerische Krähen" stiess ich auf dem Begriff "Scarecrow" (Vogelscheuche). Errinerungen aus meiner Kindheit in England auf dem Land wurden wach! Wir fingen mit Gayanthas Idee an, haben sie weiterentwickelt und schliesslich verfeinert. Die letzte Variante kann man fast als Kunstobjekt bezeichnen. Jedenfalls ist sie zumindest dekorativ! Und die 7 Exemplare wirken!

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Ich hatte geplant schon letzten Monat Nilmini und ihre Familie (Nilmini, Sumith, Hirusha, Tharussi und Malidu) nach Kalpitiya einzuladen. Wir mussten es aber verschieben. Nun kommen sie am 2., 3. und 4. November. Dann haben alle frei. Ich freue mich!

Im nächsten Newsletter werden wir über ihren Besuch berichten und haben dann hoffentlich auch Neuigkeiten bezüglich des Bauens. 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Donnerstag, 13. September 2018 - 9. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Schon das neunte Newsletter in diesem Jahr aus Sri Lanka. Diesmal wieder aus Kalpitiya, obwohl ich morgen Freitag wahrscheinlich wieder nach Negombo zum Anwalt muss.

Wie ich letztes Mal mitteilte, sind meine Forderungen angekommen, die im Brief meines Anwaltes in Colombo an Kalinga festgehalten waren. Kalinga hatte den Erhalt des Briefes bestätigt. Sein Anwalt hat sich zwischenzeitlich gemeldet. Kalinga streitet alles ab. Von A bis Z! Ich war letzten Samstag bei meinem Anwalt in Colombo, um alles zu besprechen. Beweise für Vetragsbruch etc. haben wir genug. Aber wenn wir einen "normalen" Rechtstreit einleiten, müsste Asanka (noch ist er Direktor & Sekretär) auch unterschreiben aber er ist zur Zeit unabkömmlich. Um ihn ersetzen zu können, müsste er seinen Rücktritt auch unterschreiben. Gemäss meinem Anwalt in Negombo können wir ihn ohne seinen Unterschrift nicht ersetzen, ausser wir vor Gericht entsprechend Klage einreichen. Und dies kostet nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit. Und hier mahlen die Mühlen der Justiz besonders langsam. Bei einem "normalen" Rechtstreit müssten wir mit mindestens zwei Jahren rechnen bis zu einem Urteil und Rüchzahlung! Ich könnte aber Klage bei der Polizei und CID einreichen, dann wird daraus ein Kriminalfall wegen Betruges etc. Das ginge dann schneller. Ich habe gestern die ganze Sache mit meinem neuen Nachbar Agra Yapa besprochen, bin aber noch immer nicht schlüssig was ich machen soll. Ich möchte, bevor ich entscheide, auch Dyan Lanza, den Minister in Negombo, den Freund meiner Sri Lanka Familie konsultieren und schauen, was er meint. Kommt Zeit, kommt Rat!

Zufälle gibt es nicht. Es ist alles schon bestimmt! Ich habe schon früher erwähnt, dass Asankas Grossvater am gleichen Tag Geburtstag hatte wie ich. Ich kenne die Geburtstage von fast allen meiner "Familien-Mitglieder" nur den der Grossmutter nicht. Niemand wusste es. Sie selbst auch nicht!

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Nun hat Nilmini die Heiratsurkunde ihrer Eltern entdeckt. Dort stand auch der Geburtstag ihrer Mutter - der 22. November 1940! Carla hatte ebenfalls am 22. November Geburtstag! Alle waren überrascht und beeindruckt. Lakshitha meinte "jetzt weiss ich, warum du hier bist"!

Am 23. August kriegte ich überraschend Besuch - aus Australien! Der Empfangschef eines Hotels etwa 30 Minuten von Kalpitiya entfernt hat mich eines Morgens angerufen und teile mir mit, das jemand mich sprechen möchte. Er gab das Telefon weiter. Jemand hat mich dann auf Schweizerdeutsch angesprochen und gefragt, ob man mich besuchen könnte. Ich war so überrascht, dass ich einfach "ja" sagte. Etwa eine Stunde später standen dann zwei Ehepaare vor mir. Drei Personen waren Schweizer, ein Herr war Australier! Er kam dann heraus, dass sie Freunde von einem Freund von mir waren, Heini Schnorf aus Winterthur, der einige Jahre in Australien gelebt hat. Sie hatten ihn mitgeteilt, dass sie Sri Lanka besuchen wollte und er hat ihnen meine Adresse gegeben. Es war ein kurzer Besuch aber ich habe mich gefreut, sie kennen zu lernen. Am 27. September kriege ich Besuch aus der Schweiz und Deutschland. Ich freue mich! Mehr dazu aber erst im nächsten Newsletter.

Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich mein Auto etwas instand stellen lassen. Es hatte bei Asanka und bei mir etwas gelitten und wies einige Beulen und Kratzer auf. Diese konnte ich hier in Kalpitiya ausbessern lassen. Dann haben die Stossdämpfer wegen den Strassen hier auch gelitten und mussten ersetzt werden. Dies haben wie gestern in Palavi machen lassen. Alles zu extrem günstigen Preisen!

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Unsere Wasserhyazinthen mussten wir entfernen. Sie haben die schönen Wasserlilien verdrängt. Vorgestern waren wir in Chilaw und haben neuen besorgt.

Sie blühen schon!

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IIn Chilaw haben wir auch einen Laden besucht. Ich fuhr immer vorbei auf dem Weg nach Negombo und nun hatte ich Gelegenheit alles etwas näher anzuschauen. Da die Autoreparaturen günstiger waren als ich gerechnet hatte, konnte ich mir etwas leisten. Nun haben wir zwei neue "Wächter" bei den Einfahrtstoren. Wir haben heute zwei Podeste gebastelt und die Beiden installiert. Thahil hat auch Freude an "unsere Löwen".

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Unsere ersten Bananen reifen an und wir werden sie bald geniessen können!

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Ich plane - wenn alles klappt - übernächstes Wochenende Nilmini und ihre Familie (Nilmini, Sumith, Hirusha, Tharussi und Malidu) nach Kalpitiya einzuladen. Malidu ist der Bruder von Nilminis Schwager, der zur Zeit übers Wochenende bei ihnen ist. Sie wollten schon lange kommen.

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich endlich wieder über Fortschritte bezüglich des Bauens melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Sonntag, 12. August 2018 - 8. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Hier das achte Newsletter in diesem Jahr aus Sri Lanka. Diesmal aus Negombo, von wo aus ich ein paar Sachen erledige.

Meine "Sri Lanka Familie" hatte einen Wochenend-Ausflug nach Madhu geplant und bat mich mitzukommen. Wir waren 10 Erwachsene und 7 Kinder. Sie hatten einen Kleinbus gemietet aber damit alle ein bisschen mehr Patz hatten, bin ich auch mit meinem Auto gefahren. Wir sind am Samstag 22. Juli morgens um 2 Uhr abgefahren und sind gegen 7 Uhr in Madhu angekommen.

Eigentlich war geplant und organisiert, dass wir wie letztes Mal Dyan Lanzas Haus benutzen konnte. Nur waren in der Woche zuvor Handwerker im Haus und als sie gingen, haben sie abgeschlossen und aus Versehen die Schlüssel nach Negombo mitgenommen! Zum Glück durften wir das Haus nebenan benutzen. Nur bat dieses bedeutend weniger Komfort als Dyans Haus. Nicht mal Matratzen! Sri Lankans sind sich aber gewohnt, wenn es nicht anders geht, auf dem Betonboden zu schlafen. Ich habe es vorgezogen im Auto zu schlafen! Wir waren auch in der schönen Kirche, die stets gut besucht ist.

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Am Samstag Abend kriegte ich einen Anruf von meinem Mitarbeiter Thahil. "Kokosnuss runter"! Ich dachte zuerst er sei von einem fallenden Kokosnuss erwischt worden. Nilmini hat dann mit ihm gesprochen und Klarheit geschaffen. Einer unserer beiden King-Kokosnuss-Palmen hat den Wind nicht mehr standgehalten, ist umgekippt und hat die elektrische Leitung mitgerissen und die ganze Strasse blockiert. Der Baum war etwas spezielles, da es oben 4 Äste hatte. Viele Leute haben ihn fotografiert.

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Ich wollte eigentlich von Madhu zurück nach Negombo und dann erst am Montag wieder nach Kalpitiya, bin aber am Sonntag direkt nach Kalpitiya. Der Baum ist zum Glück an einer Stelle auf die Strasse gefallen, wo man ihm umfahren konnte. Am Montag aber haben Thahil und ich die Strasse gänzlich "befreit". Am Nachmittag dann sind endlich die Leute vom Elektrizitätswerk gekommen und haben die Leitung geflickt. Wir waren fast 48 Stunden ohne Strom! Mein Tiefkühlschrank hat erstaunlich gut gehalten aber er war auch fast voll. Und je mehr drin ist in einem solchen Fall, um so länger hält die Temperatur.

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Wir hatten in letzter Zeit sehr viel Wind in Kalpitiya. Die Unterkunft für die Bauarbeiter hat stand gehalten aber die provisorische Toilette in einer hinteren Ecke des Grundstückes, die aus Wellblechplatten und Plastikfolie bestand, eben nicht. Sie ist zusammengefallen! Da wir später aber für Mitarbeiter, die das Grundstück in Stand halten eine Toilette benötigen, hat Thahil zusammen mit einem Maurer mit Zementblöcken etwas Richtiges gemacht.

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Etwa 200 m die Strasse weiter runter ist eine kleine Anlage mit drei Cabanas (Bungalows) entstanden. Der Besitzer hatte ich noch nie gesehen. Kürzlich kam er aber vorbei, da ein Brief an mich irrtümlich bei ihm abgegeben wurde und hat sich vorgestellt. Er heisst Agra Yapa, ist ein Jahr jünger als ich, wurde hier in Sri Lanka geboren, hat aber 50 Jahre in England gelebt. Er hat mich auch zur Eröffnung eingeladen. Es war ein schöner Abend, wir haben viel geredet und ich habe einen Freund gewonnen. Wir haben versprochen einander zu helfen. Er hat während der Bauzeit auch viel erlebt! Er ist nach der Eröffnung zurück nach England (seine Frau und seine Tochter sind momentan noch dort) kommt aber im September wieder.

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Meine Forderungen, die im Brief meines Anwaltes an Kalinga festgehalten sind, sind angekommen. Kalinga hat den Erhalt des Briefes bestätigt und meinem Anwalt mitgeteilt, dass wir von seinem Anwalt hören werden. Nun heisst es wieder einmal Geduld üben, da die nächste Woche Gerichtsferien sind.

Lakshitha ist hier von Dubai in Urlaub und wir haben die Zeit benutzt einiges zu erledigen. Wir waren einen ganzen Tag in Colombo und haben Immigration (Visa), Steuerbehörde und Touristenministerium abgeklappert. Eine mühsame Sache! Dazu kommt, dass die Gesetze und Bestimmungen ständig geändert werden. Ich hatte die Möglichkeit in Betracht gezogen, Dualnationalität zu beantragen und die Sri Lanka Staatsbürgerschaft anzunehmen. Es hätte vieles vereinfacht. Dies war als ich mich erkundigt habe möglich. Nun plötzlich nicht mehr!

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich endlich wieder über Fortschritte bezüglich des Bauens melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Freitag, 13. Juli 2018 - 7. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Schon das siebente Newsletter in diesem Jahr aus Sri Lanka. Diesmal gibt es nicht viel Wichtiges zu berichten.

Die Schäden an den elektrischen Installationen infolge des Blitzeinschlages haben wir nun fast vollständig behoben. Wir mussten aber schliesslich einige hundert Meter von den elektrischen Leitungen ersetzen. Die neue Wasserpumpe für den Springbrunnen haben wir nun auch fertig installiert. Da gab es einige Probleme. Mit nur einem Rohr kam das Wasser "gewirbelt" heraus und spritze in allen Richtungen. Auch nachdem wir das "Wirbelproblem" gelöst hatten, war der Wasserstrahl so hoch, dass bei den hohen Winden, die wir manchmal hier in Kalpitiya haben, der Becken des Springbrunnen innerhalb weiniger Stunden fast leer war!

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Zum Glück war ich schon immer erfinderisch bei solchen Herausforderungen und habe auch eine Lösung gefunden. Wir haben etwas konstruiert! Nun haben wir fünf Wasserstrahlen! Und diese können wir dank einer Regulierung an dem mittleren Rohr je nach Windlage regulieren. Entweder alle Strahlen gleich hoch, oder der Mittlere höher oder die vier Äusseren gar alleine.

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Eigentlich fast schöner als vorher. Also hatte das "Unglück" auch seine positive Seite. Aber das war schon immer meine Einstellung im Leben, dass jede noch so negative Situation auch seine positive Seite hat.

Wir warten noch auf die Lieferung der Unterwasserlampen, die aus China kommen und zur Zeit beim Zoll sind. TNT erweist sich als viel weniger zuverlässig als in Europa. Wenn diese und eine Spotlampe installiert sind, sind wir mit der Erneuerung der Aussenbeleuchtung fertig!

Wir haben auch angefangen, die Sachen fertig zu machen, die Kalinga hätte machen sollen. Wir haben - mit Hilfe des Elektrikers Inshaf - die Überwachungskameras des CCTV-Systems fertig installiert. Nun haben wir den besseren Überblick - (auf dem Bildschirm von links oben) Eingangstor, Gästehaus, Haupthaus und hintere Seite mit Treppe zum ersten Stock.

 

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Als Nächstes kommen die Pfosten der Eingangstore dran!

In den letzten Tagen hatten wir - zur Freude der Kite-Surfer - sehr hohe Winde.

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Unsere Arbeit fängt nun an buchstäblich Früchte zu tragen. Eine unserer vielen Bananenstauden trägt schon die erste Blüte. Faszinierend wie sich diese täglich entwickelt.

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Auch schön sind unsere Wasserhyazinthen beim Wasserfall. Sie sind aber an vielen Orte gar nicht so beliebt, da sie sich so schnell vermehren. Sie können gar ganze Seen und Flüsse bedecken. Sie verdoppeln ihre Fläche nämlich innerhalb zwei Wochen! Wir mussten schon zwei Mal einige entfernen.

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Am 5. Juli um 17 Uhr hatte ich einen Termin bei meinem neuen Anwalt Chathura Galhena in Colombo. Wir haben eine ganze Stunde lang die Situation mit Kalinga & Co. diskutiert und das weitere Vorgehen beschlossen. In der Zwischenzeit hat Chathura einen Vertragsterminierungsbrief aufgesetzt und mir zur Überprüfung per E-Mail zugestellt. Er hat meine Änderungsvorschläge nun integriert und der Brief wird nun zugestellt. Kalinga & Co. haben nun 14 Tage Zeit die geforderte Summe zurück zu bezahlen. Sonst gehen wir gerichtlich vor!

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich endlich wieder über Fortschritte bezüglich des Bauens melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Dienstag, 12. Juni 2018 - 6. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Das sechste Newsletter in diesem Jahr aus Sri Lanka. Diesmal wieder wie gewohnt in der zweiten Woche des Monats. Es gibt diesmal viel zu berichten aber leider wenig erfreuliches!

Ich musste am Dienstag, 22. Mai nach Negombo fahren. Das Statue von Jungfrau Maria macht wieder die Runde im Quartier und ist am Dienstag bei Nilmini im Haus. Nilmini hatte mich eingeladen dabei zu sein. Es kam aber anders. Hier trotzdem ein paar Bilder, die Hirusha für mich gemacht hat.

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Die Fahrt nach Negombo war ein Horrortrip! Ihr habt wahrscheinlich von den Unwettern gehört, die Sri Lanka zu dieser Zeit heimgesucht haben. Es waren Überflutungen bei Madampe. Die Leute standen knietief bis hüftetief im Wasser! Die Strassen waren überflutet und lediglich Lastwagen und Busse - und ich - haben es gewagt durch zu fahren. Es klappte aber am Schluss war ich knöcheltief im Wasser - im Auto! Und mein Rücksack mit meinem Laptop drin und die Kameratasche standen am Boden. Mein Laptop war recht feucht und ich musste es zuerst einige Stunden trocknen lassen, aber es funktioniert noch , obwohl der Bildschirm noch immer Feuchtigkeit aufweist. Hier ebenfalls ein paar Bilder.

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Der nächste Schock kam am Mittwoch Morgen. Thahil rief an. Der Blitz hätte eingeschlagen! Es ist noch immer nicht klar wann dies passierte. Er sprach zuerst von Dienstag Abend, dann von Mittwoch Morgen um 4 Uhr dann wieder um 8 Uhr. Dann zuerst das ganze Quartier sei ohne Strom, dann wieder es sei nur bei uns. Ich habe ihn instruiert einen Elektriker kommen zu lassen. Später hat der Elektriker berichtet alle Drähte seien durchgebrannt und müssen ersetzt werden. Wir haben vereinbart, dass er zuerst mal eine Lampe im ersten Stock flickt und im Erdgeschoss zwei Steckdosen einrichtet.  Eine Steckdose für mein Laptop, Modem Drucker etc. und eine zweite für Kühlschrank und Tiefkühlschrank. Ich hatte nämlich viel vorgekocht, portioniert und eingefroren - Chicken-, Rinds- und Schweins-Curry, Saucen und sonst den Tiefkühlschrank ganz aufgefüllt. Der Vorteil - je mehr drin ist, um so länger hält die Temperatur bzw. sie fällt langsamer. Der Nachteil - um so grösser ist der Verlust, wenn über längere Zeit keine Kühlung stattfindet. Ich habe aber erst als ich wieder in Kalpitiya war gesehen, dass nichts zu Schaden gekommen ist. Es war aber eine bange Zeit!

 

Aber der Schaden an anderen Sachen war recht gross! Drei Computer-Monitore, DVD-Player, Verstärker und Fernseher haben nicht mehr funktioniert. Der DVD-Player konnte man reparieren. Hitachi Fernseher und zwei der drei Monitore (1 davon Philipps) hingegen bis anhin nicht. Ich werde es vielleicht in Negombo versuchen. Die beiden erwähnten Marken sind hier nicht gut vertreten. Der Elektriker Inshaf hat mittlerweile gut Arbeit geleistet. Er musste den Hauptschaltkasten, Steckdosen, Schalter und Drähte ersetzen.

Das "alte" Hauptschaltbrett, der neue Hauptschaltkasten, der Schaden an den elektrischen Installationen beim Springbrunnen

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Fast alle Aussen Lampen und elektrischen Installationen sind beschädigt. Vorgestern habe ich alle Installationen beim Springbrunnen und beim Wasserfall und die vier Lampen beim Springbrunnen erneuert und in Ordnung gebracht. Wenigstens funktioniert die Wasserpumpe beim Wasserfall noch. Gestern aber musste ich feststellen, dass die Springbrunnenpumpe auch nicht mehr funktioniert und ersetzt werden muss. Nun haben wir festgestellt, dass die mittlere unserer schönen Dreiergruppe Palmen auch vom Blitz getroffen wurde. Wahrscheinlich wird sie sich nicht davon erholen!

Tree

Tragisch ist, dass auch hier Kalinga und seine Arbeiter daran schuld sind. Sowohl unser Elektriker wie auch der Ingenieur haben die elektrischen Installationen schwer bemängelt. Kalinga wird auch dafür bezahlen müssen! Der Ingenieur (s. unten) hielt auch in seinen Rapport fest:

"Elektrisch - Elektrische Installation ist nicht richtig gemacht. Blitzableiter ist ein Muss für den Wassertank, da es das höchste Gebäude in dieser Gegend ist. Hauptschaltkasten ist nicht geerdet. Als Folge sind die meisten Elektrogeräte während eines Gewitters beschädigt worden. "

Ich bin mit meinem bisherigen Anwalt nicht mehr zufrieden. Gayantha war mir sehr behilflich einen neuen zu finden und dieser hat mir kurzfristig gleich einen Termin geben können. Eben an dem Dienstag Abend als ich bei Nilmini hätte sein sollen. Allerdings ist sein Büro in Colombo. Nach dem Treffen mit Chathura, meinem neuen Anwalt, war es klar, dass wir mit Kalinga nicht mehr weiter fahren können. Mittlerweile hat die Zementplatte im Gästehaus Risse entwickelt und der Anwalt hat auch die anderen Qualitätsmängel als gravierend bezeichnet. Wir haben nun von einem Ingenieur einen Report über die Qualität der Arbeit erstellen lassen. Mit diesem Report werden wir ihn nicht nur wegen Vertragsbruch sondern aufgrund der minderwertigen Arbeit wegen Betruges einklagen können. Vertragsbruch, Verspätung und kleinere Qualitätsmängel würden zu einem Zivilprozess führen und auch wenn wir mit Sicherheit recht bekommen würden, könnte es Jahre dauern das Geld zurück zu bekommen. Betrug hingegen wird zu einer Polizeiuntersuchung führen, wird strafrechtlich verfolgt und das Ganze könnte gut in zwei bis drei Monate erledigt sein. Ich und mein Anwalt sind zuversichtlich.

Wir haben eine Website auf unserer Homepage vorbereitet, sie aber noch nicht für alle zugänglich gemacht. Da kann man sich ein Bild machen von den Missständen, die Kalinga geleistet hat. Auch der Rapport des Ingenieurs ist da zu lesen (auf Englisch)

http://www.chhc-sl.com/Unbedingt_meiden/Unbedingt_meiden_2/unbedingt_meiden_2.html

Im Google Earth kann man uns schon sehen (ganz rechts im Bild)- https://earth.google.com/web/@8.22919956,79.76817972,9.73676152a,738.85449258d,35y,58.01866394h,0t,0r/data=ClAaThJGCiUweDNhZmQwY2U5MDUyOWFjNGQ6MHg1NThmNmI3MTkwMWUwNzcwGQMHtHQFdyBAIUo1_SMd8VNAKgtIb3NwaXRhbCBSZBgBIAEoAg

Google-Earth   Schön! Nicht!?

Jetzt müssen wir mit den Reparaturen machen. Auch der Zelt hat unter den Unwettern gelitten! Da müssen wir auch was machen!

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich endlich wieder über Fortschritte bezüglich des Bauens melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Freitag, 18. Mai 2018 - 5. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Das fünfte Newsletter in diesem Jahr aus Sri Lanka. Diesmal wiederum aus verschiedenen Gründen mit etwas Verspätung. Es gibt einiges zu berichten aber leider bezüglich dem Bau noch nicht viel!

Um es kurz zu machen. Asanka ist wieder weg! Es hat nun mal einfach nicht funktioniert. Er meinte mit seinem Problem alleine fertig zu werden. Er schafft es aber nicht. Er braucht professionelle Hilfe und eine Rehabilitation, ist aber dazu extrem negativ eingestellt und meint, es helfe ja doch nicht. Keine gute Voraussetzung. Mal schauen!

Immer noch unerfreulich ist die Situation mit dem Generalunternehmer. Es ist mir noch nicht gelungen die Situation mit meinem Anwalt zu besprechen und ich bin noch unschlüssig, ob ich mit Kalinga weiter machen soll oder ihn wegen Vertragsbruch einklagen soll. Gründe genug hätte ich ja, aber es kostet alles Zeit.

Ich habe kürzlich mit eine mitgebrachten Testsatz die Qualität unseres Brunnenwassers untersucht. Chlorid, Eisen, Kupfer, Sulfat etc. gleich Null. Der pH-Wert ist im niedrigen Toleranzbereich. Einzig die Kalkwerte sind sehr hoch aber tolerierbar. Es erklärt aber auch die Kalkablagerungen im Badezimmer und beim Springbrunnen und der Springbrunnenpumpe, die wir regelmässig reinigen und entkalken müssen. Das Resultat bei der Kolibakterientest war sehr erfreulich. Komplett negativ. Wir empfehlen trotzdem nicht das Wasser zu trinken, obwohl es die Einheimischen tun.

Kolibact-Test

Da nun endlich das Railing mit den Leitern an der Wassertankkonstruktion montiert sind, haben wir endlich den Wassertank reinigen können. Kalk ist hier wirklich in Problem aber es gibt ja gute Entkalkungsmittel speziell für Wassertanke. Es ist aber ein nicht ganz ungefährliches Unternehmen. Ich habe es Thahil überlassen!

WT-1   WT-2  

WT-3   WT-4

Ich habe aus Freude an den Pflanzen und Blumen eine Collage von Fotos von Blättern und Blüten gemacht.

Potpourri

Obwohl sonst nichts auf der Baustelle los ist, waren Thahil und ich trotzdem fleissig! Wir haben nach meinen Ideen und Plänen Sitzgruppen bei der Wassertankkonstruktion und beim Springbrunnen realisiert. Die Plätze haben wir zuerst eingefasst, vorbereitet, dann mit Beton gegossen und am Schluss mit einem grünen Betonanstrich versehen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich für Betongartenmöbel entschieden. Die sind viel weniger anfällig für Schäden durch das Wetter als Holzmöbel und benötigen auch weniger Pflege. Zudem konnten wir ein Geschäft hier in Kalpitiya berücksichtigen. Wir haben zwei Zweiergruppen links und rechts vom Springbrunnen und vor dem Springbrunnen mit Sicht auf den Springbrunnen und die Lagune im Hintergrund einen Platz mit zwei Sitzbänken gemacht - Foto mit einem stolzen Thahil. Tische, Sonnenschirme, Kissen und Lampen fehlen auch nicht!

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SP-4      SP-6   SP-7

SP-8

Bei der Wassertankkonstruktion haben wir einen grösseren Tisch mit vier Stühlen eingerichtet. Dies dient einerseits als Treffpunkt für Ausflüge etc. und anderseits als Möglichkeit Kleider und Badetücher deponieren zu können, wenn man in die Lagune schwimmen geht. Hier ebenfalls fehlen Sonnenschirm und Lampe nicht und wir haben auch eine Dusche (im Hintergrund auf dem Foto) gebaut, damit man gleich duschen kann, wenn man vom Schwimmen kommt.

SP-5

Einiges muss noch fertig erstellt und angestrichen werden aber es sieht jetzt schon ganz gut aus. Wieder Plätze wo man abends entspannen kann.

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich wieder über Fortschritte auf der Baustelle melden können!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David, Asanka und allen Anderen auch

Montag, 16. April 2018 - 4. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Das vierte Newsletter im neuen Jahr aus Sri Lanka. Diesmal aus verschiedenen Gründen mit etwas Verspätung. Es ist viel passiert und eben auch nicht!

Ich habe letztes Mal vergessen zu erwähnen, dass wir nun auch ein Fahrrad haben. Das von Thahil ist nun beim Alteisenhändler! Man konnte es nicht mehr reparieren. Wir haben es aus zweiter Hand in Puttalam sehr günstig erworben, etwas aufgemöbelt, mit neuen Handgriffen und Sattel ausgestattet, mit einer Werbefläche versehen und nun sieht es ganz anständig aus. Es gehört der Firma aber vorerst kann Thahil es für seinen Arbeitsweg benutzen.

Bike

Asanka ist zurück! Seine Schwester Nadeesha hat nämlich die Pläne von Lakshitha und mir durchkreuzt und ihn aus dem Gefängnis rausgeholt. Ihn wohl rausgeholt und die Anwaltskosten bezahlt aber dann sich selbst überlassen. Eine Katastrophe! Am Montag, 12. März stand er am Nachmittag einfach bei mir auf der Matte! Ich brachte es - trotz allem - nicht übers Herz ihn einfach auf die Strasse zu stellen. Das wäre sein kompletter Untergang gewesen. Er hat gebeten zurück kommen zu dürfen und versprach Besserung. Ich vermutete, dass er auch im Gefängnis Drogen bekommen hatte und noch gar nicht "clean" war. Wie er mir später gebeichtet hat, hatte ich recht. Es ist in allen Gefängnissen der Welt das Gleiche. Wo Einfluss und Geld sind, kriegt man ALLES. Bereits am dritten Tag hier wurde er rückfällig und da habe ich ihn rausgeschmissen. Er ging nach Negombo. Gayantha, der in Abu Dhabi arbeitet, hat ihn kontaktiert. Er ist eigentlich Asankas bester Freund und hat auf ihn einen grossen Einfluss. Er hat ihn ins Gewissen geredet. Danach hat Gayantha mich angefleht ihn noch eine Chance zu geben. Im Moment geht es recht gut. Er arbeitet zusammen mit mir und oder Thahil, macht die Wäsche, kocht, putzt, wäscht ab usw. Er hat sich, wie es scheint, sehr zum Positiven geändert. Schauen wir wie es weiter geht!

Die Ostertage werden hier gross gefeiert, wie ich bereits letztes Jahr berichtet habe. Karfreitag ist der grosse Feiertag.

Dieses Jahr gingen wir nicht nach Negombo. Nicht Zuletzt, da Asanka dort zu viele falsche Freunde hat und es war noch zu früh! Asanka und ich sind zu einer Messe in einem kleinen Nachbardorf von Kalpitiya - Palakuda. Eine verhältnismässig grosse Kirche für so ein kleines Dorf. Die Messe fand draussen statt und der Park vor der Kirche mit einem alten Baumbestand war voll gepackt - Asanka und ich haben geschätzt ca. 1000 Personen. Ein Höhepunkt für mich war ein Schwarm Grillen mit ihrer Gezirpe. Sie haben plötzlich die Bäume übernommen, sind eine Weile geblieben und dann langsam wieder abgezogen. Sie erinnerten mich an God's Cricket Chorus - eine bekannte Aufnahme dieses "Gesanges". (https://www.youtube.com/watch?v=uFguHRdUlk8 ). Ein schöner Brauch an diesem Tag ist das Verteilen von Essenspaketen an Bedürftigen - im Namen von Verstorbenen. In unserem Fall der Mutter von Asanka und meiner verstorbenen Frau. Wir haben 30 Pakete verteilt.

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Letzten Freitag und Samstag waren Neujahrstage in Sri Lanka. Freitag Tamil, Samstag Singhalese. Wir sind am Donnerstag nach Negombo gefahren. Am Freitag sind wir mit der ganzen Familie inklusive Grossmutter zu der Basilika in der Nähe von Colombo gefahren. Nilmini ist mit einer Gruppe Frauen von ihrer Kirche gefahren. Dumith und Anurhadi mit Tochter Mary mit ihrem Auto. Wir haben Tante Maureen, Grossmutter und Mariacell mit Tochter Thara mitgenommen. Die Basilika ist wirklich sehenswert. Mitten in einem Wald mit altem Baumbestand. Alles bepflanzt, bewässert und nachts beleuchtet und vor allem alles sehr gepflegt und sauber. Leider eine Seltenheit auf Sri Lanka. Es wurde erst im 1979 fertig erstellt. Es wird aber ständig erweitert. Erst im Februar dieses Jahres kam eine neue Kapelle dazu. Er ist normal auf dem Kirchengelände zu picknicken! Maureen hatte Mittagessen für Alle mitgenommen.

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Viel weniger erfreulich ist die Situation mit dem Generalunternehmer. Es läuft gar nichts mehr seit der Sand-/Zementgeschichte am 1. März. Ich habe schliesslich den Vertrag suspendiert, in Absprache mit meinem Anwalt eine dritte Vereinbarung aufgesetzt, die ihn zeitlich unter Druck setzt und Termine für die Fertigstellung festlegt und mein Anwalt hat ihm diese unterbreitet. Kalinga hat diese Vereinbarung seinem Anwalt unterbreitet und kam dann schliesslich am Montag 9. April nach Kalpitiya, um diese zu "diskutieren". Er hat aber diese neue Vereinbarung, die ich mit viel Energie, und Zeitaufwand aufgesetzt hatte, mit keinem Wort erwähnt! E hat lediglich seine Forderungen gestellt. Er brauche mehr Zeit, konnte die Arbeit erst in 40 Tage fortsetzen und konnte ein Fertigstellungsdatum nicht nennen. Er müsse diesbezüglich zuerst seinen Vater konsultieren und würde mich am Abend oder am nachten Tag Bescheid geben. (Ich habe bis heute keinen Bescheid). Im Weiteren sei er nicht bereit irgendwelche Entschädigung für die Verzögerung zu bezahlen! Leider ist im Vertrag keine Konventionalstrafe für Verspätung festgehalten aber ein Gericht würde sicher eine festlegen. Auch hat er behauptet, dass zum Beispiel die Fliesen für das Sundeck nicht inbegriffen seien. Ich habe ihn aber zeigen können, dass diese im Vertrag genau definiert seien. Es musste klein beigeben. Zwei andere Punkte werden auch zu Differenzen führen, da sie zu wenig genau definiert sind. Da gab es dann sehr heftige Diskussionen und ich habe mit einer Klage gedroht! Schliesslich habe ich gesagt, ich würde es mir überlegen. Ich wollte, als wir in Negombo waren, meinen Anwalt Shantha Niriella konsultieren aber wegen der Neujahrsfeierlichkeiten war er nicht erreichbar. Ich werde versuchen ihn diese Woche zu kontaktieren und das weitere Vorgehen mit ihm besprechen.

Trotz all dem Ärger gib es auch schöne Momente in Kalpitiya. Es hat in den letzten Tagen gegen Abend heftige Regenschauer und teilweise auch Blitz und Donner gegeben. Entsprechend gab es Naturschauspiele wie diesen Regenbogen.

Rainbow-4

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich wieder über Fortschritte auf der Baustelle melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David, Asanka und allen Anderen auch

Sonntag, 11. März 2018 - 3. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Das dritte Newsletter im neuen Jahr aus Sri Lanka. Wie schnell die Zeit vergeht!

Die Arbeit auf der Baustelle geht nach wie vor sehr schleppend voran. Man hat nun zwar die Mauern vorne am Gästehaus und zum Teil auch innen gemacht aber die Fenster links und rechts vom Eingang sind unterschiedlich hoch. Das Treppengelände an der Wassertankkonstruktion hat man nun auch endlich montiert. Aber die Qualität entspricht in beiden Fällen keineswegs der Versprochenen!

 Guesthouse  Railing

Ich habe Kalinga und seinem Vater diesbezüglich meine Meinung mitgeteilt! Am Donnerstag, 1. März kam es aber zu einer echten Krise! Es ist nämlich hier reglementiert, dass es strengstens verboten ist, für die Zementmischung Sand von der Baustelle zu verwenden. Dieser ist nämlich gar nicht rein und von Kühen, Eseln, Ziegen und Vögeln verunreinigt und zudem stark salzhaltig. Man muss den Sand von einem Hardwaregeschäft kaufen und wo der Sand abgebaut werden darf, ist ebenfalls reglementiert. Lakshitha hat sowohl mich wie auch Thahil nahegelegt entsprechend aufzupassen.

An dem Donnerstag kam es zu dieser echten Krise. Thahil war mit seiner Frau zu einem medizinischen Check-Up in Puttalam. Gegen 10 Uhr kam Kalingas Vater mit vier Arbeitern und vier Säcken Zement. Wahrscheinlich meinte Kalingas Vater, dass ich von dieser Sand-Regelung nichts wusste. Jedenfalls habe ich beobachtet, dass sie bei der ersten Zement-Mischung Sand von der Baustelle verwendet haben. Dies habe ich alles fotografisch dokumentiert und auch eine Probe der Zementmischung genommen. Da gab es Krach! Ich lasse mich nicht betrügen! Ich habe für den richtigen Sand und Qualität bezahlt! Schliesslich habe ich - wie Lakshitha geraten hatte -  die Polizei kommen lassen. Kalingas Vater und die Arbeiter hätten sich um 17 Uhr beim Polizeiposten melden sollen. Sie sind aber schon am Nachmittag alle nach Negombo zurückgekehrt.

Ich fuhr am Samstag nach Negombo und war am Abend eine ganze Stunde lang bei meinem Anwalt Shantha Niriella. Zuerst meinten wir, dass wir keine andere Wahl hatten als zu prozessieren. Dies würde aber sehr viel Aufwand und sehr viel Zeit kosten. Wir haben uns geeinigt, dass wir Kalinga und seinen Vater eine allerletzte Chance geben. Allerdings werden wir sie in einer dritten Vereinbarung richtig festnageln. Zum Beispiel muss nach der Unterschreibung die Arbeit auf der Baustelle innert drei Tagen wieder aufgenommen werden. Dabei müssen ständig mindestens vier Arbeiter auf der Baustelle sein. Wenn zum Beispiel zwei frei haben, müssen sie ersetzt werden. Ansonsten gibt es saftige Strafen, die ich bei der Schlussabrechnung berücksichtigen werde. Viele andere Bestimmungen sind ebenfalls festgehalten. Ich habe für die Fertigstellung (vertraglich ursprünglich 15.04.2018) noch eine Fristverlängerung von 14 Tagen eingeräumt. Gleichzeitig habe ich aber die Höhe der Konventionalstrafe bei Verspätung festgehalten. Ich habe alles aufgesetzt und es liegt nun bei Shantha. Er wird mit Kalinga und seinem Vater Kontakt aufnehmen. Mal schauen!

Aber genug Negatives! Nun zum positiveren Teil!

Mit der Bepflanzung geht es weiter Diese Pflanze

 Weeds

ist eigentlich Unkraut! Sie blüht aber so schön in rosarot und weiss, dass wir sie überall stehen gelassen haben und gar ausserhalb des Zaunes auf der Strassenseite alles damit bepflanzen wollen anstatt teuere Pflanzen zu verwenden, die eventuell gestohlen werden könnten.

Wir haben sogar in der letzten Woche alle Pflanzenkübel (40 Stück!) vorbereitet, die wir auf die Terrassen der beiden Häusern platzieren wollen. Die Pflanzenkübel haben wir in Palaviya und die Pflanzen bei der Gärtnerei in Norochcholai geholt. Damit haben die Pflanzen genug Zeit zu wachsen. Wir mussten aber zweimal fahren!

 Flowepots

Im letzten Newsletter haben wir von einem neuen Projekt geschrieben, das Thahil und ich angefangen hatten. Es gab ja hinter dem Haupthaus (ganz rechts im Bild unten) eine grössere Bodenvertiefung - dort wo die Fischer ihre Netze gereinigt haben und sich viele der Muscheln für den Springbrunnen befanden - die ziemlich verwüstet und unansehnlich aussah.

 WS-Pond-before

Was macht man damit und was benötigt man? Zuerst mal Ideen! Dann braucht man

einen Traktor-Anhänger voll Felssteine  Stones  und Zement

Weiter braucht man:  PVC-Folie PVC  viel Kontakt-Kleber Glue  und viel Fleiss! Eine Zwischenstufe zum Erfolg:

  Pond-before-2

Nun ist ein Ort der Ruhe entstanden, wo man sich zum leisen Rauschen des Wasserfalls und Musik aus den eingebauten Lautsprechern entspannen, meditieren oder einen Drink geniessen kann! Rundum ist ebenfalls schon bepflanzt und einen Sitzplatz ist auch schon da.

 Pond-1.0  Pond-1-1

 Pond-2-0  Pond-2-1

Bei der Dämmerung und am Abend ein besonderer Genuss!

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Pond-4  Pond-5

Der Traktor mit den Steinen kam wegen des Sandes nicht weit vom Eingang. Wir mussten wieder die "Boys" engagieren die Steine ca. 100 Meter zu "verlegen". Die grösste Schwierigkeit aber war die PVC-Folie. Ich kriegte keine Folie an einem Stück in dieser Grösse. Immerhin ca. 8 X 11 Meter! Schliessich haben wir PVC-Rollen mit einer Breite von 90 cm gefunden und mussten diese bahnweise zusammenkleben. Eine weitere Schwieigeit waren die verbliebenen scharfkantigen Muscheln. Wir haben zwar die meisten weggeräumt aber alle haben wir nicht erwischt. Diese bohren sich natürlich durch die Folie. Trotzdem ist die Folie ziemlich wasserdicht. Verdünstung kommt natürlich bei der Wärme und dem Wind auch noch dazu. Aber morgens und abends je eine halbe Stunde nachfüllen ist kein Problem zumal wir einen Wasserzulauf eingeplant hatten. Die richtige Wasserpumpe zu finden war auch nicht ganz einfach aber nun mit einer Leistung von 17'000 Liter pro Stunde haben wir die richtige.

Seit dem Entstehen des Teiches und des Wasserfalls kommen vermehrt schöne Vögel zu Besuch darunter eine Egret und gar eine Pfauhenne!

Bird-Egret  Pfau

Unsere "Plantage" gedeiht und der Gemüsegarten liefert schon - Tomaten, Gurken und Chilis! Kürzlich haben wir einen der Fischer "Rikass" angeheuert die Früchte eines unserer Kokusnussbäume zu holen. Diese Kletterei wäre nichts für mich! Die ca. 30 Früchte habe ich Nilmini in Negombo gebracht. Sie hatte grosse Freude! Es ist ja Grundbestandteil der Küche hier.

Rikass-1  Rikass-2  Rikass-3

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich wieder über Fortschritte auf der Baustelle melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Sonntag, 11. Februar 2018 - 2. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Das zweite Newsletter im neuen Jahr aus Sri Lanka.

Die Arbeiten an der Zementplatte fanden wie im letzten Newsletter angekündigt statt. Es kamen etwa zehn Arbeiter und die haben wirklich geschuftet. Sie sind etwa um 6 Uhr morgens in Negombo abgefahren und sind um 9:30 Uhr in Kalpitiya angekommen. Dann wurde alles vorbereitet und die Zementmischmaschine aufgestellt und in Betrieb genommen. Dann ging es wirklich los!

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Sie haben durchgearbeitet und waren erst am anderen Morgen um 5 Uhr früh fertig!

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Thahil hat dann die tägliche "Bewässerung" übernommen, da Kalinga nichts organisiert hatte. Diese ist nämlich sehr wichtig hier, damit das Zement nicht zu schnell trocknet und Risse entstehen.

Lakshitha hat einen Blitzbesuch nach Negombo gemacht. Einerseits musste er Verschiedenes in Zusammenhang mit einem Grundstückkauf erledigen, anderseits wollte er mir wieder helfen. Nach den Zementplattenarbeiten lief wieder nichts mehr auf der Baustelle und der Termin für die Fertigstellung und Übergabe rückt immer näher - nämlich gemäss Vertrag der 15. April! Wir haben dann meinen Anwalt Shantha Niriella konsultiert und er hat dann ein Treffen zusammen mit Kalinga und Kalingas Vater organisiert. Shantha Niriella hat den beiden klar gemacht, dass wenn sie den Vertrag nicht einhalten, sie mit grossen Schwierigkeiten und Entschädigungsklagen rechnen müssen. Bei dem Treffen am Samstag, 20. Januar haben die Beiden eine rechtzeitige Fertigstellung und Übergabe zugesichert und, dass die Bauarbeiten Ende Januar / anfangs Februar fortgesetzt werden. Bis jetzt ist aber wieder nichts passiert. Gut, da waren die Vorbereitungen für die Wahlen, die hier eine grosse Sache sind und die gestern statt gefunden haben. Kalinga hat versprochen, dass die Holzverstrebungen von der Zementplatte heute entfernt werden sollten. Es ist aber schon der zweite genannte Termin. Ich bin gespannt! Wenn niemand kommt, werden wir unseren Anwalt erneut bemühen müssen.

Ich musste am Sonntag nach dem Treffen wieder nach Kalpitiya. Fahim, der Sohn von unserem Nachbar Raheem hat am Dienstag geheiratet und ich war als "sehr guter Freund" zusammen mit Thahil zum Begrüssungs-Mittagessen eingeladen. Eine wirkliche Ehre und für mich ein weiterer Beweis, dass ich akzeptiert bin. Für mich die erste muslimische Hochzeit. Da essen Frauen und Männer getrennt! Raheem wollte uns in ein separates Zimmer an einem Tisch platzieren. Wollte ich nicht. Bin auch zusammen mit den Anderen am Boden gesessen. Nicht ganz einfach mit meinen Rückenproblemen aber es war schön! Die Einladung, Gruppenfoto (hinten und dann vorne von links) - Thahil, Raheem, der Bräutigam Fahim, Thahils Sohn Passi und ?. Dann beim Mittagessen - ich, Faruks Sohn und Faruk (Hardware-Händler), zwei nette Jungs, Passi.

Wedding-3  Wedding-1  Wedding-2

Die Solar-Beleuchtungen haben sich nicht bewährt. Sie sind immer noch zu wenig entwickelt und funktionieren nach relativ kurzer Zeit nicht mehr richtig oder gar nicht. Wir haben also auf Normalstrom umgeschaltet, Leitungen verlegt und neue Lampen montiert. Gleichzeitig haben wir Spots für die Beleuchtung der Palmenblätter von unten installiert. Die drei Solarunterwasserlampen für die Springbrunnenbeleuchtung haben wir mit acht 12 Volt 10 Watt LED Leuchten ersetzt.

WS-Palmrees   WS-Fountain

Wir haben eine tolle Gärtnerei in Norochcholai (20 Minuten mit dem Auto) mit einer Riesenauswahl gefunden und weitere Pflanzen gekauft und eingesetzt. In ein paar Monaten wird alles schon stark gewachsen sein. Die Bougainvillea haben jetzt schon die doppelte Grösse.

Plant-Nursery   Pflanzen   Bourgonvilea

Die Obstpflanzen gedeihen prächtig Drei Mangobäumchen tragen schon Blüten und die Papayas und Bananen wachsen schnell.

Mango   Papayas   Bananas

Thahil und ich haben nun mit einem neuen Projekt angefangen. Es gibt ja hinter dem Haupthaus (ganz rechts im Bild unten) eine grössere Bodenvertiefung - dort wo die Fischer ihre Netze gereinigt haben und sich viele der Muscheln für den Springbrunnen befanden - die ziemlich verwüstet und unansehnlich aussieht.

WS-Pond-before

Mal schauen, wie es dann bis zum nächsten Newsletter aussieht!

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich weitere Fortschritte auf der Baustelle melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und allen Anderen auch

Mittwoch, 10. Januar 2018 - 1. Newsletter 2018 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Das erste Newsletter im neuen Jahr aus Sri Lanka. Wir möchten zuerst mal Allen die besten Wünsche für ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Neujahr senden.

Die Weihnachtstage habe ich in Negombo bei Nilmini, Sumith und Familie verbracht. Auftakt war aber bereits am 11. Dezember als in der Kirche von der Schule von Hirusha eine "Carol Service" (Weihnachtslieder Konzert) stattfand. Hirusha hat mich gebeten im Programmheft zu inserieren und legte Wert darauf, dass ich auch hingehe. Ich habe Nilmini begleitet, da sie im Vorstand der Schule ist. Hier Bilder vom Programmheft, Konzert und Kirche:

Carol Service-Progr-1   Carol Service-Progr-2   Carol-Service-2   Carol-Service-1      

Weihnachten wird hier gross gefeiert - auch von den anderen Religionen! Weihnachtsbäume, Krippen in jedem Haus und an jeder Ecke. Bilder vom Weihnachtsbaum und Krippe bei Nilmini und eine grosse Krippe auf der anderen Strassenseite gegenüber dem Kiosk nebenan:

Christm-1   Christm-2   Christm-3   Christm-4

Bei den Krippen wird das Jesuskind nicht vom Anfang an dazu platziert, sondern erst am 25. Dezember. Ein schöner Brauch, finde ich, und eigentlich richtig!

Es ist überall anders! Hier findet die Mitternachtsmesse am Heiligenabend schon um 22 Uhr statt. Ich ging mit "meiner" Familie hin. In eine andere Kirche als sonst, da dort Lakshithas Tochter Thara an der Prozession als Engel gekleidet teilgenommen hat. Wir waren früh dort und haben gerade noch Plätze in der Kirche erwischt. In der Kirche waren ca. 250 Personen - und draussen nochmals etwa 800! Bei dem Weihnachtswetter hier kein Problem! Hier ein paar Eindrücke:

HA-1   HA-2   HA-3

Unsere "Plantage" in Kalpitiya gedeiht und wächst! Den Haag auf der Lagunenseite haben Thahil und ich nun fertig erstellt und vorne auch gerodet. Nun können weitere Bepflanzungen vorgenommen werden. Auch das Bewässerungssystem wird nun mit ein paar weiteren Sprinkler optimiert.

Plalntage   Banana-Plants   Fence

Bezüglich dem Bau mussten Lakshitha und ich härtere Massnahmen ergreifen, damit es nun endlich wieder vorwärts geht. Wir haben unserem Generalunternehmer mit einer Klage wegen Vertragsbruch gedroht. Und Sri Lankans, die Ausländer "bescheissen" werden besonders hart gestraft! Das hat gewirkt! Die Berechtigung dazu hatten wir. Das hat mir mein Anwalt Shantha Niriella bestätigt. Dies Bestätigt, hat auch eine Qualitätskontrolle, die letzten Sonntag von einem Freund von Lakshitha mit seinem Kollegen durchgeführt wurde. Sobald der Rapport vorliegt, wird unser Generalunternehmer damit konfrontiert. Eine solche wöchentliche Qualitätskontrolle ist nämlich Bestandteil des Vertrages und trotz drei eingeschriebenen Briefen nie erfüllt worden. Die Kosten werden wir auch dem Generalunternehmer der letzten Zahlung in Abzug bringen wie von anderen Sachen auch. Nun sind die Vorbereitungen für das Giessen der Betonplatte des Gästehauses inklusive Röhren für die elektrischen Leitungen fast abgeschlossen, Sand und Steine angeliefert worden und morgen Donnerstag soll es los gehen!

Slab_05-01-18   Sand-Stones

Im nächsten Newsletter werden wir hoffentlich weitere Fortschritte melden können! 

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und Asanka und allen Anderen auch

Dienstag, 5. Dezember 2017 - 13. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Wieder ein Newsletter und wieder schon anfangs Monat. Die "Regenzeit" hier in Kalpitiya dauert noch an! Teilweise mit starken Winden und Stürmen. Die befürchtete und geahnte fehlende Wetterfestigkeit der Fenster der Wassertankkonstruktion hat sich leider bestätigt. Mehr über die unerfreuliche Situation des Bauens weiter unten. Es ist in den letzten Wochen wieder einiges aber diesmal auch Erfreuliches passiert, was zu einem etwas längeren Newsletter als sonst führt.

Unser Springbrunnen ist fertig! Ich sage "unser", da Thahil wirklich viel - auch mit Ideen - dazu beigetragen hat. Er hat auch grosse Freude daran. Ich habe es "The Thousands of Seashells Fountain" genannt. Es sind tatsächlich mehr als 2'500 Muscheln! Thahil hat sogar mit Muscheln am Boden des Brunnens Blumen gestaltet, die als Halterungen für die Unterwasserlampen dienen. Wir haben eine Stromleitung für die Pumpe von der Wassertankkonstruktion bis zum Brunnen und auch die Kabel für vier Wasserfeste Lautsprecher, die um den Brunnen platziert sind, installiert.

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Wir haben aus lauter Freude an der Sache kurzerhand für die Einweihung eine kleine Einladung gemacht. Wir haben zwar eigentlich nur die Nachbarn links und rechts von uns eingeladen. Aber der Nachbar Rahim, der ein Fischhandel betreibt und zu dem die Fischer mit ihrem Fang kommen, kennen wir eben auch. Und die kamen auch! Auch die Buben, die beim Bau des Brunnens mitgeholfen haben. Auch Auntie und Uncle (Erklärung für diese Namen weiter unten) von nebenan kamen, obwohl er gar nicht gut zu Fuss ist. Sie hat auch das Verteilen der Getränke und des Essens ungefragt übernommen! Rahims Sohn Ishara wollten sich nicht alleine vor dem Brunnen fotografieren lassen. Also bin ich eingesprungen! Es war ein wirklich schöner Abend!

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Auch nachts sieht der Brunnen mit der Unterwasserbeleuchtung und den wechselnden Farben wirklich wunderschön aus! Und Thahil hat schon ein paar Bepflanzungen vorgenommen.

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Wir haben nachträglich in Zusammenhang mit dem Bewässerungssystem auch einen Wasserzulauf für den Brunnen installiert. Da der Wind und die Sonne schnell zu einem reduzierten Wasserstand führen, vereinfacht dieser das Auffüllen.

Water-Inlet

Ich habe von einer Firma in Colombo eine Offerte für das Bewässerungssystem zukommen lassen. Sie wollten alleine für das Material und die Popup-Sprinkler 623'000 Rupien! Ohne Arbeit und Transportkosten. Und die Rain Bird Sprinkler wären aus Vietnam gekommen. Wahrscheinlich Kopien. Aber eben, ich habe als Europäer die Offerte verlangt! Dank der Hilfe des CID-Menschen, der ein Hardwaregeschäft vermittelt hat, kam ich günstig zu dem PVC-Material. Die Sprinkler habe ich bei Amazon bestellt. Sie sind dann mit DHL aus Seattle gekommen. Acht Tage nach der Bestellung waren sie schon bei mir. Die Gesamtkosten inkl. der Arbeit von Thahil kamen auf etwa 100'000 Rupien. Also CHF 700! Das Bewässerungssystem ist nun fast vollständig installiert. Wir haben insgesamt über 400 m PVC-Röhre verlegt! Und es funktioniert einwandfrei!.

  Sprinkler-2    Sprinkler-3

Nun wären wir eigentlich so weit, mit der Bepflanzung anfangen zu können. Nur ist immer noch kein Zaun auf der Lagunenseite, obwohl Kalinga diesen seit Monaten versprochen und dieser auch ein Bestandteil des Bauvertrages ist. Nun haben Thahil und ich, in Absprache mit Lakshitha, der die Verhandlungen mit Kalingas Vater koordiniert, diesen selbst erstellt und müssen dann diesen dann später bei Gelegenheit mit geflochtenen Palmblätter "ausschmücken". Unsere Koste werden wir dann der letzten Ratenzahlung in Abzug bringen, sofern wir weiterhin mt Kaligas Vater zusammenarbeiten. Am vergangenen Dienstag fuhren Thahil und ich zu einer Gärtnerei in Chilaw. Dese liegt nicht weit von seinem Geburtshaus entfernt und er kennt den Besitzer. Da haben wir Pflanzen eingekauft! Mango 9X (drei verschiedene Sorten), Guavas 3X, Avocado 3X, Limes 3X, Zitronen (kernenlos) 3X, Orangen 3X, Trauben 5X, Karambole 3X, Mandarinen 3X und Ambilla 3X (die Sri Lankan Wilde Kirsche - wer mehr wissen möchte http://www.peckishme.com/embilla-local-blueberry/) . Dazu noch 50 Kg Kompost und Spezialdünger. Alles zusammen etwas über CHF 100! Bananen und Papaya haben wir später in Norochcholai besorgt. Auch zu einem günstigen Preis. Nun muss alles an- und weiter wachsen. Kein grosses Problem bei dem Klima hier und die gute Bewässerung.

Eine Erklärung zu "Auntie and Uncle" (Tante und Onkel) weiter oben. Er ist in Sri Lanka üblich, dass wenn man jemanden anspricht, dessen Namen man nicht weiss, dass man bei älteren Menschen einfach "Auntie" bei den Frauen und "Uncle" bei den Männern verwendet. Bei gleichaltrigen "Ake" (Bruder) und "Aki" (Schwester). Bei Ausländern bzw. Touristen ist jedoch "Madam" oder "Sir" üblich. Ich war kürzlich im hiesigen Supermarkt. Der Besitzer kennt mich und grüsst mich immer. Als ich mit meinen Einkäufen fertig war, ging ich zur Kasse. Der Besitzer stand einige Meter weiter weg und unterhielt sich mit einem anderen Kunden. Plötzlich rief er zu mir hinüber "Uncle! Wo ist denn dein Sohn?". Mit "Sohn" meinte er natürlich Asanka. Er sagte ihm, dass Asanka in Negombo sei. Aber, dass er mich mit "Uncle" angesprochen hat, fand ich schön. Es bezeugt in meinem Augen eine gewisse Akzeptanz! Also bin ich auf bestem Weg, in Kalpitiya akzeptiert zu werden. Das ist in Sri Lanka als Ausländer gar nicht so einfach oder selbstverständlich. Ich habe mich gefreut!

Nachdem Lakshitha sich erneut eingeschaltet hat, hat man am 10. November endlich wenigstens Konstruktionsmaterial für die Zementplatte angeliefert. Diese Arbeiten werden von einer Subkontraktorfirma ausgeführt. Sie haben versprochen die Arbeit am 17. November zu beginnen. Sie kamen allerdings erst am 19.

November aber wenigstens sind sie gekommen. Sie haben auch eine ganze Woche gearbeitet - teilweise auch nachts.

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Dann sind sie aber zurück nach Negombo. Kaligas Vater hätte Metall, Sand und Zement anliefern müssen, damit sie weiter hätten machen können. Dies hat er nicht getan! Die Subkontraktorfirma hat auch die zweite vereinbarte Ratenzahlung nicht erhalten. Lakshitha hat sich nochmals eingeschaltet aber Kalingas Vater hat einfach seine Anrufe nicht entgegengenommen. Lakshitha hat Dyan gebeten ihn anzurufen und ich habe ihm eine SMS geschickt mit dem Wortlaut, dass wenn er weiterhin Lakshithas Anrufe nicht annehme, er sehr grosse Schwierigkeiten haben würde. Wir wissen nicht was schliesslich gewirkt hat aber Kalingas Vater hat dann doch einen Anruf von Lakshitha entgegengenommen. Nur hat er dann so getan, als ob er Lakshitha nicht hören konnte!

Im Moment also einige Probleme aber auch Erfreuliches! Aber Probleme sind da, um gelöst zu werden! Das schaffe ich schon!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und Asanka und allen Anderen auch

Donnerstag, 2. November 2017 - 12. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Wieder ein Newsletter und diesmal schon anfangs Monat. Hier in Kalpitiya ist es nun "Regenzeit"! Dann fällt einem die Büroarbeit etwas leichter. Heute hat es mit kleinen Unterbrüchen den ganzen Tag geregnet und ist für hier etwas kühl -  nur 25° C. Es ist in den letzten Wochen einiges aber leider auch wieder Unerfreuliches passiert. Ich wollte im letzten Newsletter nicht nur Negatives berichten und habe deshalb etwas Wichtiges verschwiegen.

Ja, das mit der Liebe zu den Mitmenschen! Ich habe, sage ich immer, nur eine (mir bekannte) chronische Krankheit. Mein Helfersyndrom! Eine gute Eigenschaft, finde ich, aber es zahlt sich nicht immer aus. Und wenn ich mir etwas vornehme, bin ich erst zufrieden, wenn mein Vorhaben erledigt und auch gelungen ist. Und bis anhin ist es mir immer gelungen! Asanka habe ich vor ca. 14 Jahren bei unserem Urlaub in Abu Dhabi kennen gelernt. Er hat mir einiges über sich erzählt. Er hatte keine schöne Kindheit. Seine Mutter ist sehr früh gestorben, sein Vater hat nochmals geheiratet und die beiden Kinder aus erster Ehe komplett vernachlässigt. Ich dachte mir damals, hier ist ein Mensch, der Hilfe braucht!

Mit Asanka muss ich meine erste Niederlage zugeben - zumindest im Moment. Er - wie ich auch - glaubt und traut Jedem! Und labil ist er auch noch. Einfach noch nicht erwachsen! Und er zieht irgendwie immer die falschen Leute an. Und kaum kennt er sie, sind sie seine Freunde! Drogen sind hier ein bekanntes und grosses Problem und er ist dank "seinen Freunden" ins Drogenmilieu geraten. Wir hatten schon mal eine Krise aber es ist ihm - dank meiner Hilfe auch - gelungen "clean" zu werden. Nur kaum war er wieder bei "seinen Freunden" in Negombo hat es wieder angefangen. Und die Drogensüchtigen haben nur ins im Kopf. Wie beschaffe ich mir die nächsten Drogen und wie finanziere ich diese? Sie lügen, betrügen und stehlen! Asanka hatte schon die allerletzte Warnung vor mir! Nun ist er vor bald 5 Wochen wieder mit Drogen erwischt und verhaftet worden. Verhaftet eben von einem CID-Offizier, der mir nun hilft(s, unten)! Diesmal aber hatte er so viel dabei, dass die Klage nicht nur Konsum, sondern auch Dealern lautete. Jetzt ist er schon seit bald 5 Wochen in Negombo inhaftiert und wird alle zwei Wochen vor Gericht geführt. Er muss mit 3 bis 6 Monaten Haft rechnen. Hier wirklich kein Vergnügen! Klar könnte man ihn frei kaufen. So läuft das hier! Aber das mache ich nicht. Er verspricht - wie so oft - Besserung und es ändert sich nichts. Lakshitha liebt ihn und will ihm helfen. Und seine Lösung würde ich auch finanziell - mit einer "Spende" für den Richter - unterstützen. Es gibt hier von der Armee geführte Camps, wo solche Leute "erzogen" werden. Es dauert 6 - 12 Monate. Die Erfolgschancen liegen bei über 60%. Also eine Chance zumindest! Wenn er nur seine Zeit im Gefängnis "abhockt" und dort danach alle "seine Freunde" sind, könnte es gar noch schlimmer als jetzt mit ihm werden. Und so nehme ich ihn keinesfalls zurück. Mit der Armeecamp-Lösung kann ich mich anfreunden und Lakshitha hat versucht dies zu organisieren. Nur musste er aber wieder zu seinen Job in Dubai zurückkehren. Und sowieso kann nur ein naher Verwandte (zum Beispiel eine Tante) diesen Antrag vor Gericht stellen. Und die beiden in Frage kommenden Tanten weigern sich momentan. Ich habe aber die eine "verarbeitet" und Lakshitha wird von Dubai aus versuchen die andere (seine Mutter) zu beeinflussen. Wir haben Zeit bis zum 13. November. Gericht ist jeweils montags hier in Kalpitiya! Ich hoffe, dass es klappt! Wir alle lieben Asanka trotzdem und wollen nur das Beste für ihn!

Nun was Positives! In den letzten Tagen, dank Lakshitha (Asankas Vetter aber er sieht ihn als Bruder), habe ich einige einflussreiche Leute kennen gelernt und habe sie nun an meiner Seite und kann mit ihrer Unterstützung voll zählen. Als erster ist ein CID (Criminal Investigation Department) Offizier hier in Kalpitiya, der mir nun zur Seite steht, mich beschützt und hilft. Ich kann mich 24 Stunden im Tag bei ihm melden! Und im Gegensatz zu den meisten Menschen hier will er gar nichts für seine Hilfe. Die Hilfe geht bis zum Einkaufen! Ich plane ein Bewässerungssystem und benötige PVC-Röhren. Ich hatte mich schon nach den Preisen im Hardware-Geschäft hier in Kalpitiya erkundigt. Ein Zoll Rohr, 10 Fuss lang 180 Rupien. Habe ich ihn erzählt. Er griff zum Telefon und nach dem Gespräch sagte er mir, dass in einem Nachbardorf ein 13 Fuss langer Rohr für 140-145 Rupien zu haben wäre! Die Verbindung kam zustande durch einen ehemaligen Nachbar meiner "Sri Lanka Familie", der ein reicher Fischer ist hier in Kalpitiya. Die zweite Person Dyan Lanza ist ein sehr guter Freund ebenfalls meiner "Sri Lanka Familie, der Assistant Governor in Negombo ist. Also dort der zweitwichtigster Mann! Beim letzten Treffen sagte er mir, "traue und glaube niemanden hier in Sri Lanka!".

Dyan hat mir auch geholfen mit der Verlängerung meines Resident-Visa. Letztes Jahr war das was Kalinga und Asanka "gebastelt" haben, offensichtlich nicht ganz koscher. Dafür ging es schnell. Aber jetzt habe ich einen richtigen Visa und die Verlängerung im nächsten Jahr wird kein Problem sein.

Resident-Permit_2018

Auf der Baustelle ist seit einigen Wochen komplette Ruhe! Kalinga hat seit Wochen versprochen Leute zu schicken, die einige Ausstände erledigen sollten. Zum Beispiel die neue Wasserpumpe funktioniert nicht richtig, der Zaun an der Lagunenseite sollte fertig erstellt werden, die elektrische Installationen in der Wassertankkonstruktion sollten überprüft, ergänzt und korrigiert werden und das Geländer für die Treppe der Wassertankkonstruktion endlich montiert werden. Kalinga sagte jedes Mal "in den nächsten Tagen". Aber es passierte nichts! Dies so lange wir kommuniziert haben! Aber die Kommunikation kam fast zu einem Stillstand. Kalinga behauptete sein E-Mail-Programm funktioniere nicht mehr, er Nachrichten über Skype nicht erhalten hätte und zu Nachrichten auf Whatsapp hat er gar nicht reagiert! Telefonanrufe hat er meistens gar nicht angenommen! Vor allem seit Asanka "sitzt", den er übrigens als "sein bester Freund" nur einmal besucht hat! Ein anderes Problem ist, dass im Vertrag steht, dass eine Qualitätskontrolle wöchentlich stattfinden sollte und zwar durchgeführt von einem qualifizierten Ingenieur. Dies ist nun trotz mehreren Warnungen seit 31 Wochen überfällig! Nun hatte ich mit eingeschriebenem Brief eine letzte Gelegenheit für ein Korrektur bis zum 30. September eingeräumt. Es passierte nichts, also habe ich mich mit meinem Anwalt Shantha Niriella beraten. Er bestätigte, dass es, wie ich vermutet habe, eindeutig um einen Vertragsbruch handelte. Er schlug vor den Wert der bisher geleisteten Arbeiten von einer neutralen Stelle schätzen zu lassen und die Differenz zu den geleisteten Zahlungen zurückzufordern. Um das Geld mache ich mir keine Sorgen, da ich mich bei einer Vertragsänderung (Ergänzung) abgesichert habe. Kalinga, sein Vater und seine Mutter haften gemeinsam mit ihrem Gesamtvermögen inkl. Liegenschaft. Aber ein mühsamer Prozess, der Geld und vor allem Zeit kosten würde.

In dieser Angelegenheit bin ich auch Lakshitha unheimlich dankbar! Er hat mir sehr geholfen! Er hat Nachforschungen angestellt. Es kam dabei heraus, dass Kalinga ebenfalls Drogenprobleme hat und in Negombo als Konsument und Dealer bekannt ist! Ich vermute stark, dass er Asanka wieder zum Konsum verführt hat. Seine Eltern gelten aber als seriöse Geschäftsleute! Lakshitha hat mich überzeugt es nochmals zu versuchen und hat mit Kalingas Vater Kontakt aufgenommen und ein Treffen vereinbart. Er kam nicht. Auch zu einem zweiten vereinbarten Treffen kam er nicht. Da hat Lakshitha Dyan informiert, der in unserer Anwesenheit Kalingas Vater angerufen hat und ihm nahegelegt hat, uns zu Treffen und die Arbeit auf der Baustelle baldmöglichst wieder aufzunehmen. Am gleichen Tag fand das Treffen statt. Kalingas Vater kam gar mehr als eine halbe Stunde zu früh! Er fiel aus allen Wolken, als er von den Missständen mit seinem Sohn hörte. Es wusste von nichts! Er bestätigte, dass beide (Kalinga und Asanka) "lügen, betrügen und stehlen". Bei dieser Gelegenheit habe ich gefragt, ob im letzten Dezember als Asanka und Kalinga bei mir in der Schweiz waren, Kalingas Grossmutter erkrankt und gestorben sei. Alles nicht wahr! Alles gelogen! Jedenfalls hat Kalingas Vater meine Bedingung, dass Kalinga nicht mehr auf der Baustelle erscheint, voll akzeptiert! Asanka ist so wie so für die nächste Zeit "versorgt" und ich will und dulde keine Drogensüchtigen auf der Baustelle, wo ich ein Gesundheitszentrum baue und betreibe. Er hat auch versprochen im November die Arbeit wieder aufzunehmen, nur beim jetzigen Wetter ist nicht daran zu denken. Notfalls wird sich Dyan aber wieder einschalten! Dann bewegt sich was! Und zwar blitzartig. Er hat viel Einfluss!

Nun aber was Erfreuliches! Lakshitha und ich hatte fast gleichzeitig die gleiche Idee! Thahil, den ich schon erwähnt habe und der immer zum Rechten schaut, wenn wir nicht in Kalpitiya sind, hat natürlich seit Baustopp keine Arbeit mehr, da er für Kalinga gearbeitet hat. Ausser wir haben ihn als Nachtwache engagiert während unserer Abwesenheit. Nun arbeitet er aber voll für mich! Wir konnten nun das anfangen, was Asanka und ich machen wollten. Ich habe es im vorletzten Newsletter erwähnt aber ein Geheimnis daraus gemacht. Ich liebe Wasser! Es entsteht zwischen Haupthaus und Gästehaus ein Springbrunnen. Der Muschelbrunnen! Auch im Sinne von Wiederverwertung, die hier grossgeschrieben wird, da früher Fischer auf dem Grundstück ihre Netze gereinigt haben und die schönsten Muscheln haufenweise vorhanden sind aber nur herumliegen. Hier ein paar Bilder der Entstehung (Thahil bereitet die Stahlverstärkung vor, alles für den Zement bereit, drei Buben helfen für ein Trinkgeld Zement tragen, Zement gegossen und ein Wand hochgezogen - Röhre für Abwasser und elektrische Leitungen fehlen auch nicht):

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Sobald das Wetter es erlaubt, machen wir weiter. Noch eine Reihe Zementblöcke, dann verputzen, innen mit Wasserfestefarbe streichen und aussen und am oberen Rand Mörtel und die Muscheln. Dann können wir die Pumpe und die Unterwasserbeleuchtung installieren, mit Wasser füllen und in Betrieb nehmen!

Zum Schluss noch was Erfreuliches. Die Eingangstore sind endlich fertig und mit den ovalen Platten und den Buchstaben versehen. Auch danke Lakshithas Hilfe!

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Nach dem Springbrunnen kommt dann das Bewässerungssystem. Auch dort musste ich Erfahrungen sammeln! Mehr dazu aber im nächsten Newsletter!

Im Moment also einige Probleme aber auch Erfreuliches! Aber Probleme sind da, um gelöst zu werden! Das schaffe ich schon!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David und Asanka und allen Anderen auch

 

Mittwoch, 11. Oktober 2017 - 11. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Wieder ein Newsletter aber diesmal mit etwas Verspätung. Es ist in den letzten Wochen einiges aber leider hauptsächlich unerfreuliches passiert.

Vor etwa drei Wochen hatte ich plötzlich hohes Fieber und mein rechter Fuss und Unterschenkel waren geschwollen und unangenehm verfärbt. Erinnerungen an meine Sepsis vor gut einem Jahr wurden wach! Da war mit Sicherheit irgendeine Infektion! Ich bin schliesslich zu einem Arzt in Kalpitiya, der mich Antibiotika verschrieb und möglichst viel Ruhe. Bei mir etwas schwierig! Nach drei Tagen war keine grosse Besserung da, weshalb er das Antibiotikum gewechselt hat. Das hat gewirkt! Nur habe ich immer noch Probleme mit den Schwellungen (vor allem gegen Abend) aber das ist mit Sicherheit auf die jetzige stressige Situation zurückzuführen und auf die Tatsache, dass nach den fünf Operationen bei der Sepsis die Lymphbahnen gestört sind. Aber es wird wieder! Ich versuche aber immer die positive Seite jeder noch so anscheinend negativen Situation zu sehen. Diesmal habe ich eine tollen Arzt gefunden, - der mich an meinen Hausarzt in der Schweiz erinnert - und der sofort angeboten hat, bei Bedarf unsere Gäste zu betreuen oder auch im Notfall zu uns zu kommen. Zu dem spricht er hervorragend Englisch - fast besser als ich! Super!

Es war aber gerade als ich hohes Fieber hatte, dass das mit Lucy passiert ist. Ich ging sehr früh ins Bett und Asanka kam viel später zurück als er in Aussicht gestellt hatte. Dies ist aber bei ihm leider fast "normal". Lucy war noch alleine draussen auf dem Grundstück, was normalerweise kein Problem darstellt und Asanka hatte versprochen sie noch zu futtern. Als er zurück kam, hat Lucy stark aus Nase und Mund geblutet! Wir dachten zuerst, dass ein anderer Hund sie gebissen hatte. Wir sahen aber auch später keine Bisswunde. Sumith vermutet, dass sie vergiftet wurde. Anscheinend passieren dann eben diese Symptome. Es ist uns jedenfalls nicht gelungen die Blutung zu stoppen. Am nächsten Morgen war sie extrem schwach. Sie hat mich zwar fast wie immer begrüsst, schafft es vom Zwinger bis zu der Wassertankkonstruktion, ist aber kurze Zeit später zusammen gebrochen und ist so zu sagen "in meinen Armen" gestorben. Ich bin heute noch sehr traurig und vermisse sie sehr! Ich habe einen wahren Freund verloren. Hier noch ein letztes Bild von ihr mit mir zusammen.

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Hier kriegt man - ziemlich günstig - ungeröstete "grüne" Kaffeebohnen, die man dann selber rösten kann. Hier Asanka bei der Arbeit:

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Wenn man Asanka zur Arbeit "überreden" kann, kann er sie - meistens aber nicht immer - recht gut erledigen. Allerdings hat er Mühe meine Instruktionen zu befolgen und setzt dann seinen Kopf durch! Hier zwei Beispiele! Wir haben zusammen einen Baum von den toten Ästen befreit. Da hat er wirklich gute Arbeit geleistet!

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Bei einem anderen Baum hat er angefangen, kam aber sehr schnell wieder runter. Bienen! Ich habe gesagt, wie fangen auf der anderen Seite an und später machen wir einen Rauch-Feuer und räuchern die Bienen aus, damit wir fertig schneiden können. Er wollte aber nicht mehr hoch, also habe ich dreiviertel des Baumes geschnitten. Später hat er zusammen mit einem Freund mit den toten von Blättern befreiten Ästen den Zaun weiter gemacht, den wir vor einiger Zeit angefangen hatten. Plötzlich sah ich ein riesiges Feuer! Er hatte zusammen mit seinem Freund alle toten Blätter unten den Baum gestapelt und angezündet! Anstatt die Bienen auszuräuchern, hat den halben Baum abgefackelt.

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Wir - hauptsächlich aber ich - haben den hinteren Teil des Grundstückes nochmals geräumt. Wir hatten schon mal die ca. 1500 m2 von Stauden, Unkraut und Unrat befreit und diesmal hatten wir es hauptsächlich mit Unkraut zu tun. Nun ist es fast fertig.

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Wir wollen nämlich ein Bewässerungssystem installieren und dann schon die erste Bepflanzungen vornehmen - Limes, Mangos, Guavas, Bananen, Ananas, Gemüse aber auch Kokusnusspalmen und Ziersträucher. Nur fehlt noch immer der Zaun auf der Lagunenseite. Ohne Zaun können Kühe, Ziegen und Esel auf das Grundstück! Und bei einer Neubepflanzung können wir diese nicht gebrauchen.

Kalinga hat versprochen den Zaun und auch andere Sachen erledigen zu lassen und das aber seit einigen Wochen (immer "in den nächsten Tagen") aber es passiert nichts. Auch auf der Baustelle ist seit einigen Wochen nichts mehr los. Angeblich ist das Material für die Dächer noch nicht alles angeliefert worden und die Leute, die die Zementplatte machen sollten, haben noch keine Zeit und sind anderswo voll beschäftigt. Dies macht mir auch etwas Sorgen!

Mit Asanka gibt es leider nach wie vor einige Probleme! Kommt Zeit, kommt Rat! Vielleicht muss ich aber nach dem Spruch handeln: "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende"!

Im Moment also einige Probleme! Aber Probleme sind da, um gelöst zu werden! Das schaffe ich schon!

Mehr im nächsten Newsletter!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David, Asanka, Kalinga und allen Anderen auch

Montag, 4. September 2017 - 10. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Den langersehnten elektrischen Anschluss haben wir nun erhalten! Die Installation fand am Samstag, 26. August am Nachmittag statt.

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Nun funktionieren auch einige Sachen bedeutend besser. Allerdings hat der Elektriker bei den Installationen einige Fehler gemacht. Teilweise funktionieren Lichtschalter nicht und Steckdosen ohne Strom! Hier gibt es aber immer wieder Stromausfälle, obwohl es in der Umgebung ein Holzkohlen- und ein Windkraftwerk gibt! Nach einem solchen Stromausfall liess sich mein Desktop nicht mehr starten. Alle Versuche waren bisher umsonst. Es wird mir nichts Anderes übrig bleiben als eine Neuinstallation zu machen. Aber die Recovery-CDs sind irgendwo im Zelt! Wir suchen schon krampfhaft!

Mittlerweile ist mit den Hündinnen einiges passiert. Lady (die Braune) ist offensichtlich schon immer ziemlch kränklich gewesen und ist auch schon ziemlich in den Jahren gekommen. In Kalpitiya hatte sie zuerst mal eien geschwollenen rechten Vorderfuss - von der sie sich aber erholt hatte. Danach hatten beide Probleme mit Parasiten in den Ohren. Bei Lucy (die Schwarze) konnte ich diese entfernen aber Lady liess mich nicht ran. Sie entwickelte eine echtes Problem damit und wir waren auch mit ihr in Negmbo in der Tierklinik. Aber auch hier liess sie niemand ran! Da sie wirklich kränklich war, mussten wir sie in Negombo bei Nimelli lassen als wir vor einigenTagen nach Kalpitiya zurück gekehrt sind. Ich hoffte, dass sie sich erholen würde

Lady hatte sich bei Nilmelli recht gut erholt ist aber kurz nach ihrer Erholung dann doch gestorben. Wie schon gesagt war sie schon ziemlich alt und schon immer sehr kränklich. Für sie sicher eine Erlösung..

Lucy hat es aber jetzt wirklich schön! Sie hat sich an die Umgebung gewohnt, weiss nun wo ihr "Zuhause" ist und nun kann ich sie fast den ganzen Tag draussen lasse.Sie geniesst die Freiheit! Sie ist aber auch extrem anhänglich geworden, folgt mich meistens auf Schritt und Tritt und will immer gestreichelt und liebkost werden. Ich bemühe mich aber auch viel um sie und sie schätzt es offensichtlich auch!

Lucy tut mir auch gut! Sie ist wirklich sehr lieb, liebt mich und zeigt es mir auch! Sie gehorcht auch schon recht gut. Jetzt schläft sie gerade am Eingang zur Wassertankkonstruktion und bewacht mich! Asanka ist in der Stadt beim Frühstück!

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Ein weiteres Tier ist plötzlich auf der Baustelle aufgetaucht. Eine Schildkröte. Wunderschöner Muster! Asanka liess sich überreden seine Angst zu unterdrücken ond damit zu posieren!

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Die Tierwelt zeigt sich aber auch hier von ihrer schönsten Seite. Kürzlich gelang mir on Nilmelli's Garten diesen Schnappschuss eines wunderschönen, blauen Vogels.

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Ich hatte mitgeteilt, dass wir angefragt worden sind, Ende August hier in Kalpitiya an einer Ausstellung teilzunehmen. Diese ist aber leider kurzfristig auf Dezember verschoben worden. Dabei hatte wir einen schönen Flyer mit Texten in Englisch, Singhalesisch und Tamil vorbereitet. Aber diesen können wir auch nachher verwenden.

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Asanka und ich bereiten auf der Baustelle etwas vor.

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Was soll dies werden? Das Geheimnis lüften wir wann es fertig ist!

Mehr im nächsten Newsletter!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David, Asanka, Kalinga und allen Anderen auch

Donnerstag, 10. August 2017 - 9. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Ich hätte gerne mirgeteilt, dass wir den langersehnten elektrischen Anschluss nun erhalten hätten! Es ist eine Odyssey - und eine teuere noch dazu! Auch wenn Asanka grösstenteils vorgegangen ist, wussten sie, dass ein Europäer dahinter steckt und da werden die Hände aufgehalten!  Wir rechnen nun trotzdem jeden Tag mit dem Anschluss!

Wir haben die Wassertankkonstruktion grösstenteils eingerichtet, alle Sachen umgezogen und sind nun dort eingzogen. Es ist zwar ziemlich eng aber es ist nur für ein paar Monate!

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Allerdings weisen die Bau- und Installationsarbeiten einige Mängel auf, die Kalinga versprochen hat zu korrigieren. Zum Beispiel lassen sich Fenster nicht ganz schliessen. Einige Leute haben auch die grösste Mühe Sachen fachgerecht und vor allem gerade zu installieren. Die Handtuchstange im Badezimmer zum Beispiel ist schräg und mit zweierlei Schrauben montiert! Und der Elektriker hatte auch mit seinen Installationen - gar nach dem zweiten Versuch - alles weder mittig noch gerade gekriegt! Nicht mal drei Steckdosen, die nebeneinander liegen auf der gleichen Höhe!

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Ich habe Kalinga ganz klar gemacht, dass ich solche Sachen in den beiden anderen Bauten nicht dulden werde! Es hat durchwegs exzellente Qualität vertraglich zugesichert und die will ich auch!

Die Einfahrtstore stehen nun schon - allerdings provisorisch - und die Torposten werden nun konstruiert. Die goldenen Buchstaben "CHHC" fehlen aber immer noch! Wir haben nun eine spezielle Seite auf unserer Homepage eigerichtet - http://www.chhc-sl.com/Unbedingt_meiden/unbedingt_meiden.html -, wo er als Erster figuriert! Wir haben eine provisorische Fernsehantenne installiert (die Arbeiter können nun abends Fernseh schauen) und der Reklametafel ist auch an der Wand der Wassertankkonstruktion montiert. Alles ist abends auch beleuchtet! Reklametafel, Wassertankkonstruktion, Zaun (zum Teil erst), und auch eine King-Kokusnuss-Palme ist dekoriert.

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Von der Wassertankkonstruktion aus kann man das Treiben der Fischer beobachten. Ein friedliches Bild - ganz ohne der Hektik der westlichen Welt!

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Es gibt auf der Hauptstrasse von Colombo/Negombo nach Puttalam eine Kreuzung in Palavi, wo man nach Kalpitiya abzweigt. Wir haben diese Woche den Reklametafel dort montiert!

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Mehr im nächsten Newsletter!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David, Asanka, Kalinga und allen Anderen auch

Donnerstag, 20. Juli 2017 - 8. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Diesmal zur Abwechslung gleich kurz nach Mitte Monat rasch das Neueste, da in kurzer Zeit sehr viel Aufregendes passiert ist.

Ich habe letztes Mal vergessen zu erwähnren, dass die erwähnte Hochzeit des Vorarbeiters verschoben wurde. Offensichtlich hatte er viel zu spät den Termin für die kirchliche Trauung vereinbaren wollen!

Mit der Autoreparatur mussten wir uns - wie bei so vielen Sachen hier - in Geduld üben! Schliesslich hatten wir das Auto am Donnerstag, 13. Juli wieder!

FlyerWir sind schon vor unserem Trip nach Negombo von einem lokalen Minister angefragt worden, ob wir eine Ausstellung und Fair im August/September in Kalpitiya unterstützen würden. Wir überlegen sogar einen Stand zu mieten! Da könnten wir das Gästehaus, das Therapiezentrum mit den angebotenen Therapien sowie unsere Vertretung in Sri Lanka für die Firma Medica Health Int. propagieren.

 

 

 

 

 

Während unserer Zeit in Negombo bei Nilmelli und Sumith hat ein Verwandter, Dyan ein neues Haus bezogen und wollte die beiden Hündinnen nicht mitnehmen, da alles im Haus so neu war und er nun wenig Umschwung und Garten hat. Er wollte die beiden Hündinnen aber gut versorgt wissen und hat sie zu Nilmelli und Sumith bringen lassen. Nilmelli weiss, dass wir planen einen bis zwei Hunde anzuschaffen und hat sofort den Vorschlag gemacht, dass wir eine Hündin nehmen-.

Wir haben es uns überlegt! Beide sind für Sri Lankan Verhältnisse recht gross und kräftig. Aber auch ganz lieb! Nun sind die Beiden samt Hundehaus aber mit einem neuen Dach bei uns in Kalpitiya!

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Das Problem war, dass bei Nilmelli alle Angst hatten vor den Hunden! Auch Asanka! Ich war der einzige, der zu Ihnen in den Käfigen ging und Wasser und Futter brachte.

Piantha, der Ehemann von Romesha arbeitet in Abu Dhabi und hat eine gute Position, die es ihm erlaubt sine Familie nachzuholen. Nach langer Zeit hat die Familie - Romesha mit den beiden Kindern Rochaine and Elisha - nun die notwendigen Visas erhalten und sind nun nachgereist. Es gab Grossabschied an dem Nachmittag und nun sind alle (inklusive Grossi Marie Teresia!) aber dauernd per Skype mit der Familie in Kontakt.

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Sumith fährt mit einem uralten Fahrrad zur Arbeit und Nilmelli war meistens auf Romesha mit ihrem Roller angewiesen, wenn sie irgendwo hin wollte. Nun ist der Fahrrad fast nicht mehr fahrbar und Romesha ist nicht mehr hier. Asanka und ich haben deshalb beschlossen - auch als dank für ihre grosse Hilfe - ihnen einen Elektroroller zu schenken. Sie hatte grosse Freude!

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Auf dem Grundstück in Kalpitiya haben wir im hinteren Teil schon mehr als 1000 m2 gerodet, gejätet und etwas ausgeebnet. Wir wollten schon mit dem Anpflanzen beginnen und hatten vorsichtshalber schon einen provisorischen Haag errichtet. Dieser hat sich aber als absolut ungenügend erwiesen. Seile (auch Nylon) werden von Hunden, Ziegen, Esel und Kühe durchgebissen und Pfosten umgestossen. Das Problem ist, dass in Sri Lanka solche Tiere wild herumlaufen und überall hinein gehen, wo nicht "wasserdicht" abgeschlossen ist. An drei Seiten haben wir Stacheldrahtzäune. Nur an der Strassen-/Laguneseite fehlt noch die Abgrenzung. Wir haben Kalinga gebeten, dies baldmöglichst zu erstellen, damit wir mit dem Landscaping und Anpflanzen weiter machen können.

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Den Stacheldrahlzaun haben wir ergänzt und verschönert! Einerseits als Verschönerung und andernseits als Sichtschutz. Wie hier üblich mit Palmenblätter, die wir von einer Nachbarin bezogen haben. Auf der Seite des Gästehauses, wo die Gästezimmer sind, die auch über eine kleine Terasse und Gartenmöbel verfügen, haben wir geflochtene Palmenblätter eingesetzt, die einen besseren Sichtschutz gewährleisten.

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Mit dem Bau geht es nun rasant weiter! Die Mauern des Haupthauses stehen grösstenteils auch schon. Nun müssen die Zementplatte für das Gästehaus und das Dach des Haupthauses erstellt werden, Dann geht es mit dem Innenausbau weiter.

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Die Wassertankkonstruktion ist nun fast fertig! Der Wassertank muss zwar zuerst zweimal gefühlt und zweimal geleert werden, damit der Plastikgeruch verschwindet und sich nicht mehr auf das Wasser überträgt. Das Plakat müssen wir noch montieren und dekorative Beleuchtung auch!

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Wir sind am Dienstag, 11. Juli teilweise endlich eingezogen und die benötigten und bestellten Sachen wurden von den Firmen Singer und Damro angeliefert. Schön wieder einen Herd und einen Kühlschrank zu haben sowie den Tiefkühlschrank, den ich mitgebracht hatte! Wir haben die Sachen aus dem Zelt geholt, die wir benötigen und sind nun provisrisch eingerichtet. Es is zwar noch recht eng aber ich haben meinen Desktop wieder und das erste CCTV-System ist auch schon eingerichtet. Ein schönes Badezimmer haben wir auch! Später werden die Räumlichkeiten nur vom Sicherheitsdienst verwendet. Den definitiven Elektrischanschluss sollten wir nun am kommenden Montag kriegen!

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Carla's Heritage Estate Assistance (http://www.chhc-sl.com/Estate_Assistance_-Deutsch/estate_assistance_-deutsch.html) hat schon das erste Angebot publiziert -  http://www.chhc-sl.com/Estate_Assistance_-Deutsch/Aktuelle_Angebote/aktuelle_angebote.html. Ein schönes Grundstück an einer herrlichen Lage!

Mehr im nächsten Newsletter!

Bis dahin liebe Grüsse von 

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Freitag, 30. Juni 2017 - 7. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Diesmal hat es etwas gedauert aber es geht im Moment ziemlich drunter und drüber! Es gibt viel zu kontrollieren, organisieren, diskutieren und entscheiden.

Anfangs Monat was ein Kirchenfest im Quartier von Kalinga und Asanka und ich wurden eingeladen. Da haben Kalinga und seine Eltern - wie es Brauch ist - Brötchen verteilt - ganze 1'000 Stück! Es ging farbenprächtig und fröhlich zu und her!

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Vor etwa 10 Tagen ist es passiert! Asanka war mit dem Auto unterwegs in Kapitiya und baute einen Unfall zusammen mit einem Tuk-Tuk. Es ist sonst ein wirklich guter Fahrer. Aber eben, ein Moment der Unachtsamkeit......

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Wir mussten uns mit der Versicherung und Polizei auseinandersetzen und dann nach Negombo, um die Reparatur vornehmen zu lassen. Wir sind deshalb seit gut einer Woche hier in Negombo aber die Reparatur sollte anfangs nächster Woche erledigt sein.

Auf der Baustelle geht es teilweise nun schneller aber teilweise auch schleppend wie es uns scheint. Das Fundament des Haupthauses ist nun fertig und mit den Mauern angefangen. Das Gästehaus ist fast so weit, dass man die Zementplatte giessen kann. Die Wassertankkonstruktion ist im Parterre fast fertig (Malen und Boden müssen noch gemacht werden) und im ersten Stock sind die Mauern des Badezimmers auch schon gemacht. Der Elektrischanschluss fehlt aber immer noch! Es ist eine Rennerei! Alles wird versprochen und nichts gemacht! Frustrierend aber so ist es hier in Sri Lanka. Wir hoffen trotzdem bald dort einziehen zu können.

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Es ist hier Brauch, dass ein religiöses Plakat oder einen Banner bei jeder Baustelle aufgehängt wird. Sri Lanka gehört - wie ich kürzlich vernommen habe - zu den glaubensstärksten Ländern der Erde. Für Alles wird gebetet und für Alles Segen erwünscht.

Das Plakat auf Romesha's Haus sieht zum Beispiel so aus NL7-7

Aber wir haben uns für etwas Moderneres entschieden, ,NL7-8  das wir selber gestaltet haben.

Die Plakate zieren nun Wassertankkonstruktion und Gästehaus

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Anfangs dieser Woche erhielten wir einen Notruf von der Arbeitern in Kapitiya. Kalpitiya ist bekannt für die starken Winde - deshalb als Kite-Surfinggebiet so beliebt - und diese habe das Zelt schon länger zugesetzt..Ein paar kleine Risse im Dachmaterial von spitzen Gegenständen, die im Zelt gelagert sind und an das Dach anstiessen, haben genügt. Der Stoff ist gerissen und das Zelt fast vollständig abgedeckt. Die Arbeiter haben es provisorisch zugedeckt aber wir mussten anderntags hin, um eine richtige Reparatur vorzunehmen. Asanka hat zwei Freunde in Kalpitiya organisiert und wir haben Wellblechplatten gekauft und ein Dach konstruiert. Zum Glück hatte es nicht stark geregnet - wie hier in Negombo teilweise in den letzten Tagen - und wir hoffen, dass Nichts zu Schaden gekommen ist. Wir werden es sehen, wenn wir wieder in Kalpitiya sind.

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Nun warten wir auf die Autoreparatur und dann geht es wieder nach Kalpitiya.

Mehr im nächsten Newsletter!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David, Asanka, Kalinga und allen Anderen auch

Freitag, 26. Mai 2017 - 6. Newsletter 2017 von Carla’s Heritage Health Center

Liebe Freunde

Schon wieder ein Newsletter aus Sri Lanka. Diesmal wieder mit mehr Erfreulichem!

Die Arbeit auf der Baustelle geht weiter! Es gibt zwar momentan schwere Kommunikationsprobleme mit dem Generalunternehmer Kalinga, der aber - teilweise zu seiner Entschuldigung -  ziemlich erkrankt ist. Trotzdem ist es für mich absolut unverständlich, dass man Termine für die Besichtigung der Baustelle vereinbart und diese nicht eingehalten werden - ohne uns zu berichten! Und dies nun schon sechs Mal! Ich habe ihm meine Meinung dazu klar und unmissverständlich mitgeteilt. Wenn sich die Situation nicht bessert, werden wir Konsequenzen ziehen müssen

Nun aber aktuelle Bilder des Grundstückes und der Bauarbeiten. Ich habe mir schliesslich in Colombo eine neue Kamera besorgen können - eine Nikon Coolpix D500. Unten (von links nach rechts) ein Panoramabild des ganzen Grundstückes, der neue Brunnen mit Pumpe (20 Fuss tief gebohrt), die Wassertankkonstruktion, der Grundriss und Fundaent des Gästehauses und des Therapiezentrums, die Vorbereitungen für die Sickergrube für das Abwasser der  Wassertankkonstruktion sowie ein paar weitere Bilder von der Baustelle.

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Obwohl wir bereits Ende Februar Antrag für den Elektrizitätsanschluss gestellt haben, zieht sich dies - wie viele andere Sachen hier- in die Länge! Den Elektrotafel haben wir bereits besorgt und montiert.

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Aber wir hoffen, nächste Woche endlich Strom direkt auf der Baustelle zu haben und auch, dass wir anfangs/Mitte  Juni endlich die Wassertankkonstruktion beziehen können.

Zwei Reklametafel sind nun fertig. Wir müssen nun die solarebetriebene Innenbeleuchtung, die ich besorgt habe installieren. Die Eingangstore sind endich nun bei Sumith und Nilmelli angeliefert worden. Es fehlen aber noch immer die Buchstaben "CHHC" und zwei Rückwände. Letztere werden wir dann zusammen mit der Matratze, die wir gestern in Negombo abgeholt haben und ebenfalls bei Nilmelli eingelagert haben nach Kalpitiya transportieren lassen.

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Anfangs Woche waren wir in Chilaw und haben ein paar Möbelstücke aber auch einen Kühlschrank bestellt, die wir für die Wassertankkonstruktion benötigen. Gestern waren wir in Negombo und haben ein paar Sachen erledigt und auch einen Kochherd (Gasbrenner und Elektro-Ofen) bestellt. Alle bestellte Sachen sind nun auf Abruf und werden dann nach Kalpitiya geliefert sobald die Wassertankkonstruktion bezugsbereit ist.

In Sri Lanka ist die Wiederverwertung gross geschrieben! Hier wird kaum was fortgeschmissen. Ich habe nicht schecht gestaunt auf der Nations Trust Bank. Auf jedem Pult stand eine Flasche mit Wasser - ist ja klar bei dem Klima hier. Aber nicht Mineralwasserflaschen sondern "alte" Flaschen mit Leitungswasser gefüllt. Das Leitungswasser in den Städten - wenn man angeschlossen ist - ist sehr gut und trinkbar. Die "alten" Flaschen jedoch auf der Bank waren zum Beispiel "Absolut Vodka", "Johnnie Walker Black Label", "Smirnoff Vodka" und von anderen Edelgetränken. Eben Wiederverwertung! Wir haben auch wiederverwertet! Bei den Ästen der geschnittenen Bäume haben wir das Blattwerk abgeschnitten und die Äste für einen Haag in der Ecke verwendet, wo wir einen Gemüsegarten planen, um den Zugang für Kleintiere zu erschweren. Endlich ist es mir auch gelungen ein putziges Kerlchen zu fotographieren - ein Ting-Ting. Eine Art kleines Eichhörnchen etwa 20 cm lang. Die sind aber extrem flink, deshalb ist es mir bis anhin nicht gelungen. Die sind überall in Sri Lanka.

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Mit Asanka geht es - nach einigen schweren Problemen - im Moment recht gut. Mal schauen, ob er es langfristig schafft und, ob es mit ihm funktioniert!

Wir sind jetzt hauptsächlich in Kalpitiya. Allerdings gehen wir spätestens übernächsten Samstag wieder nach Negombo, da am Sonntag der Vorarbeiter Sampath Hochzeit feiert und wir zum Fest eingeladen sind. Wir werden unser Auto ausschmücken lassen und ihm für die Fahrt in die Kirche zur Verfügung stellen. Es wird sicher auch ein Erlebnis sein!

Mehr im nächsten Newsletter!

Bis dahin liebe Grüsse von 

David, Asanka, Kalinga und allen Anderen auch           

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